Heute morgen hat es geregnet! Die ersten Tropfen, seit dem wir hier sind. Wenn man die grüne Landschaft bedenkt, musste es irgendwann so weit sein…
Wir haben im SuperSpar eingekauft und sind dann durch die teuren Vorortviertel von Durban gefahren. Krasse Preise, die da für Grundstücke bzw. Häuser in Strandlage verlangt werden. Und coole Villen, die da stehen. Es unterscheidet sich in nichts gegenüber Vororten in den USA oder Australien. Auch hier scheint ne Menge Geld zu stecken. Die Strandmeile von Durban ist wohl eigentlich ganz nett, durch den Regen hatten wir nur nicht so viel Lust auszusteigen. Daher haben wir das Navi programmiert und uns aus der Großstadt und vom Meer weglotsen lassen. Stadtrundgänge sollte man möglichst nicht alleine machen, da die Kriminalität doch höher als anderswo ist. Beim durch die Stadt fahren hätten wir – vom Regen abgesehen – auch nicht so viel Lust zum Aussteigen gehabt.
Auf der Autobahn gen Norden haben wir dann unseren ersten afrikanischen Stau erlebt – und sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Die Autos sind einfach durch den Graben auf der Mittelgrünanlage gefahren und sind auf der Gegenspur zurück gefahren. Bei uns müsste man dafür garantiert den Lappen abgeben. Der Stau hat sich aber Gott sei Dank auch so wieder recht schnell aufgelöst.
Unser Vermieter hat uns heute morgen gesagt, dass
wir uns unbedingt die Wasserfälle in Howick anschauen sollten. Da es auf dem Weg lag, sind wir auch hingefahren. Sie waren wirklich sehr schön anzusehen, obwohl z. Zt. der Wasserstand sehr niedrig war. Wir sind zurück auf die Autobahn und bis Mooi River weitergefahren. Dort haben wir unser Auto vorsichtshalber nochmal vollgetankt. Uns ist es schon zweimal passiert, dass wir an einer Tanke standen und das Benzin aus war. Wäre in der Einöde nicht so spannend. Dann ging es ins totale Hinterland weiter – in die Drakensberge. Die Berge sind über 3000 m hoch und die höchsten in Südafrika. Wir sind ca. 65 km durch hügeliges Farmland gefahren, bis wir im Park angekommen sind. Im Park geht eine Straße zum Camp, die mal wieder mit den altbekannten Schlaglöchern gesät ist. Und Andi hat mal wieder den schlechtesten Beifahrer überhaupt abgegeben. Dabei bin ich nur Slalom gefahren
. Den Park kann man nur zu Fuß erwandern, daher werden wir hier zwei Nächte bleiben und morgen zu Fuß losziehen. Da wir in den Tierparks echt viel im Auto gesessen haben, tut das mal ganz gut.
Unsere Hütte hier ist der Hammer. Wieder komplett mit Küche eingerichtet und einem Balkon mit einer Weitsicht, einfach nur genial. Hier könnte man mal wieder echt länger bleiben. Allgemein sind alle Unterkünfte bisher um einiges hochwertiger als die auf bisherigen Reisen. Preislich sind sie teilweise günstiger und oft hat man ein richtig gutes Frühstück dabei. Hoffe, dass es auch so weitergeht.
