Ja, was soll ich sagen? Wir sitzen am Flughafen, es ist Freitag Abend und der Rückflug steht bevor. Wie üblich am letzten Tag hatte ich den ganzen Tag Pipi in den Augen. Aber Kapstadt hat mit uns geweint. Heute hat es den ganzen Tag geregnet – da haben wir die letzten Tage alles richtig gemacht. Da wir dem Regen entfliehen wollten, aber auch nicht den ganzen Tag am Flughafen rumhängen wollten, sind wir ins Canal Walk Shopping Center gefahren – einer Monstermall mit über 400 Geschäften, Restaurants, Kinos usw. Wir haben uns treiben lassen, Andi war nochmal beim Friseur und hat sich stylen lassen. Da uns aber immer noch unsere Mitbringsel gefehlt haben und hier überhaupt keine richtigen Touri-Läden waren, sind wir doch nochmal an die Waterfront gefahren und haben noch eine Giraffe und einen Elefanten aus Holz erstanden.
Danach haben wir uns durch den Stau zum Flughafen gequält. Dank dem Regen ist dem Typen von Hertz nicht aufgefallen, dass unsere Windschutzscheibe noch mehr Steinschläge hatte
. Am Flughaben stand uns – und steht eigentlich immer noch – eine Aufgabe bevor. Wir haben hier nämlich am 1. Tag eine super elektrische Kühltasche gekauft, um die es schade wäre, sie zu entsorgen. Wir wollen probieren, sie mit in den Flieger zu nehmen. Jeder sagt uns etwas anderes, ob es geht oder nicht. Wir nehmen sie einfach so lange mit, bis wir nicht weiter kommen. Durch die Sicherheitsprüfungen sind wir durch, also sieht es eigentlich ganz gut aus –aber wir müssen in London nochmal umsteigen. Drückt die Daumen. Morgen Abend um die Zeit sind wir hoffentlich wieder daheim auf unserer Couch.
Noch ein paar Tipps für Afrika-Interessierte. Es ist echt interessant, dass uns mittlerweile auch Leute folgen, die nicht unsere Blog-Adresse hatten.
1. Frauen – lasst Euren Fön daheim – stylen bringt hier gar nichts. Die nächste Windböe macht alles kaputt und notfalls kann man unter der Klimaanlage die Haare trocknen – oder halt einfach rausgehen in den Wind.
2. Nicht nur die Garden Route machen, denn dann habt Ihr Afrika nicht gesehen. Im Inland sieht man das eigentliche Leben der Afrikaner, an der Küste das der Weißen.
3. Es lohnt sich absolut auf das Abenteuer Afrika einzulassen und all die Eindrücke aufzusaugen. Danach versteht die Afrikaner ein bisschen besser.
Wir sehen uns in Deutschland. Für alle Blogfolger – bis zum nächsten Mal!
