2013 Südamerika · Peru

Lima

Nach einer ruhigen Nacht haben wir heute morgen gemütlich gefrühstückt. Es gab Coca-Tee und Minibrötchen, die man mit ein wenig Ehrgeiz mit einem Bissen hätte verdrücken können. Es war aber echt lecker und wir sind so eine halbe Stunde später auf unsere erste Erkundungstour gestartet. Leider war es ziemlich bedeckt, was hier den Winter/Frühling darstellt und bis Dezember geht. Dann erst kommt wieder so richtig die Sonne durch.

P1090134_1280Wir sind im Stadtteil Miraflores in Richtung Meer gelaufen. Unterwegs haben wir Geld am Automaten geholt bzw. in einer Bank getauscht. Wir sind wohl in der Peruanischen Volksbank gelandet, aber so viele Automaten und Schalter (18 Schalter zum Geldabheben) habe ich in Deutschland noch nie gesehen. Anschließend ging es weiter durch die vollen Straßen.P1070876_1280 Am Meer angekommen, sind wir oberhalb eines riesigen Felskliffs rausgekommen. Unterhalb war ein Einkaufszentrum in die Steilwand gebaut mit tollen Restaurants und Geschäften. Wir sind oberhalb des Kliffs entlang spaziert und irgendwann eine ziemlich steile Straße zum Strand gelaufen.P1090158_1280 Unten angekommen, haben wir uns an den Kiesstrand gesetzt und einige Surfer beobachtet. Nachdem wir eine andere steile Straße wieder hochgelaufen sind, haben wir in einem Restaurant lecker gegessen und jeder einen Caipi getrunken. Es war interessant, wie viel Servicepersonal dort arbeitet.

Anschließend sind wir zurück zu unserem Hotel. Unterwegs wollten wir uns in einem Supermarkt noch etwas zu trinken holen und es ist der Hammer, wie modern der war. An den Regalen standen Mitarbeiter rum und haben einem Verkostungen  der Produkte angeboten. Nachdem wir über 25 km gelaufen sind, sind wir nur noch platt.

Wir dachten eigentlich, dass das Wetter nicht so toll gewesen wäre, Andi hat aber voll die rote Birne und verbrannte Hände. Unglaublich, was die Sonne trotz der Nebeldecke für eine Kraft hat.

Gegen 8 Uhr abends ist der Rest der Reisegruppe (8 Personen) und die Reiseleiterin Karol im Hotel eingetroffen. Alle sahen so fertig aus, wie wir gestern. Wir hatten noch kurz Gelegenheit mit Karol zu sprechen und sie meinte spaßhalber, dass wir morgen nochmal ausschlafen können und uns gegen 8:30 Uhr treffen. Und das der Urlaub keine Erholung und sehr anstrengend werden würde. Wir sind gespannt, wie stark der Unterschied zu  unseren bisher gewohnten Touren sein wird…