2013 Südamerika · Peru

Lima – Zweiter Tag

Um halb neun sind wir heute morgen mit einem kleinen Bus durch das Verkehrschaos von Lima in die Altstadt zum Larco-Museum gefahren.P1070933_1280 Hier haben wir von einem extra Reiseführer eine erste Einführung in die peruanische Kultur bekommen. Er hat uns erklärt, dass das Inkareich nur ca. 100 Jahre existiert hat. In dem Museum waren sehr viele gut erhaltene Gefäße, Bilder und Schmuckstücke aus verschiedenen Kulturen zu sehen.

Anschließend ging es mit dem Bus weiter zu der Plaza de Armes, wo die Regierungsgebäude und Kathedrale zu sehen sind.P1070968_1280 Der Platz ist kurz nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen sind abgesperrt worden, nicht wegen uns, sondern wegen einer Sportveranstaltung. Von dem Platz aus sind wir vorbei an einem der ältesten und bekanntesten Restaurants Limas zum Konvent San Francisco gelaufen. Hier haben wir uns die Katakomben mit unzähligen Knochen und Schädeln angeschaut.

Passenderweise ging es direkt danach quer durch die Stadt zu unserem Willkommensessen.P1070984_1280 Wir sind in ein Restaurant gegangen, in das keiner von uns von sich aus gegangen wäre. Ich glaube, wir waren die einzigen Touristen und es gab kaum noch einen freien Platz. Wir konnten am Buffet alle möglichen peruanischen Gerichte kosten. Karol hat uns die Gerichte erklärt und wir haben uns an den leckeren Sachen satt gegessen. Es war alles ziemlich scharf und mit viel Reis dabei. Dazu gab es leckere peruanische Cocktails.

Nach dem Essen waren wir leicht angeheitert und sind zum Strand gefahren, wo wir gestern schon mal waren. Heute waren bedeutend mehr Surfer, aber für einen Samstag ja auch logisch. Wir sind zum Placa Kennedy zurück gelaufen,wo heute ein riesiger Menschenauflauf war. Aus großen Lautsprechern kam lateinamerikanische Musik und Alt und Jung hat dazu getanzt – in Deutschland kaum vorstellbar. Nachdem wir den Supermarkt nochmal geplündert haben, sind wir mit einem öffentlichen Bus zurück ins Hotel. Morgen früh geht es um halb sechs zum Flughafen. Von dort aus fliegen wir in das 3.300m hohe Cuzco, einer der schönsten südamerikanischen Städte.