2013 Südamerika · Peru

Von Lima nach Cuzco in die Anden

Ganz schön früh ging es heute morgen mit dem Bus durch die ausnahmsweise leeren Straßen durch Lima in Richtung Flughafen. Wir mussten um halb sechs aufbrechen, da kurz nach uns unsere Straße für Autos gesperrt worden ist. Sonntags wird dies getan, damit die Anwohner dort Sport betreiben können. Auf dem Weg zum Flughafen haben wir beobachten können, wie die letzten Besucher aus den Discos und Spielcasinos gekehrt wurden. Abschließend können wir zu Lima nur sagen, dass wir uns zu keinem Zeitpunkt unwohl gefühlt haben und es eine sehr saubere Stadt ist – zumindest die Ecken, wo wir waren.

Am Flughafen haben wir gefrühstückt und hatten dann einen sehr unruhigen Flug nach Cuzco, das auf 3.300 m liegt. Als wir gelandet sind, hat es geschüttet und war eisig kalt. Der Mitarbeiter von Viventura, der uns abgeholt hat, meinte aber, das ändere sich ständig. Wir sind ins Hotel gebracht worden und sollten um 13 Uhr wieder dort sein zur Stadtrundfahrt. Karol, unsere Reiseleiterin, musste einen anderen Flug nehmen und kam erst nachmittags an, da ihr Flieger erst Verspätung hatte und dann in Cuzco nicht landen konnte aufgrund des Wetters.P1080185_1280 Wir haben die Zimmer bezogen, einen Coca-Tee gegen die Höhe getrunken und sind in die echt tolle Altstadt gelaufen, was nicht weit war. Was wir aber sehr schnell gemerkt haben, war die Höhe. Jeder Schritt ist aufgrund des Sauerstoffmangels anstrengend und man muss langsam machen. Der Kreislauf spielt sonst nicht wirklich mit. Wir sind langsam durch die Stadt geschlendert, haben etwas gegessen und sind pünktlich wieder im Hotel gewesen.

P1080072_1280Mit dem Bus sind wir bis auf 3.800 m gefahren und haben den Mauerbau der Inkas bewundert. Sie bauten riesige Steinbrocken so aufeinander, dass man kaum Ritzen dazwischen erkennen kann. Wirklich faszinierend wenn man bedenkt, dass sie kaum Mittel zur Verfügung hatten. Wir sind mit dem Bus vier verschiedene Inkaanlagen abgefahren. Eine Anlage wurde von 3.000 Menschen 30 Jahre lang erbaut. Zurück in der Stadt haben wir den Sonnentempel besichtigt und sind – P1090373_1280nachdem wir den berühmten zwölfeckigen Stein angeschaut haben – noch etwas Essen gegangen. Wir waren alle völlig platt, hatten Kopfschmerzen und wollten eigentlich nur noch ins Bett. Morgen früh geht es um halb sieben mit dem Zug in Richtung Machu Picchu, das wir übermorgen besichtigen werden. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Normal geht die Regenzeit noch nicht los, dieses Jahr scheint sie aber etwas früher zu sein…