2013 Südamerika · Peru

Machu Picchu

Juhu, heute geht mein Traum in Erfüllung. Bin heute Nacht wach geworden und dachte, dass es regnet, war aber nur der Fluss, an dem wir wohnen. Um 7 Uhr sind wir mit dem Bus nach Machu Picchu hochgefahren. Es liegt einige Meter höher als Aguas Calientes und die Straße geht serpentinenartig den Berg hoch. Morgens war Gott sei Dank noch nicht so viel los. Die meisten Touristen kommen erst gegen 11 Uhr mit dem Zug an, lassen sich den Berg hoch karren, machen ein paar Bilder und fahren am gleichen Tag mit dem Zug wieder zurück. Gott sei Dank haben wir das nicht gemacht, denn so früh morgens war noch nicht so viel los.

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Die Ruinen lagen in mystischen Nebelschwaden und Giancarlo, unser Guide seit Cuzco, hat uns toll und lebendig durch die Stadt geführt. Mit ihm haben die letzten Tage echt Spaß gemacht und wir haben viel gelacht. Nach drei Stunden waren wir mit der Führung fertig, er hat sich verabschiedet und wir hatten Freizeit. Ein Teil der Gruppe ist direkt wieder ins Tal gefahren, wir sind dort geblieben und haben darauf vertraut, dass gegen 12 Uhr die Sonne raus kommt.
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Daher sind wir den schmalen Weg am Abhang entlang zur Inkabrücke gelaufen. Die Brücke war der Fluchtweg zu früheren Zeiten, ist heute aber nur noch für ein Foto gedacht. Als wir dort angekommen sind, wurde es heller und die Sonne ist tatsächlich rausgekommen. Wir sind zurück zu einem tollen Ausguck und haben nochmal Bilder mit Sonne gemacht. Es ist unglaublich, wie klein die Stadt vom Berg aus wirkt und wie groß sie ist, wenn man hindurch läuft. Frank und Andi haben beschlossen, aufgrund des Sonnenscheins noch zum Sonnentor hoch zu laufen. Klü und ich sind nach einigen Metern umgekehrt, da es doch ganz schön anstrengend war. Wir haben uns auf eine Mauer gesetzt und die Aussicht genossen.

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Um halb drei haben wir uns an der Busstation mit den anderen beiden wieder getroffen und mussten uns leider von Machu Picchu verabschieden. Der Name hat in den letzten Tagen aber für vielerlei Phantasien beigetragen – wir waren abends nur noch Machu Platschu und haben Machu Pictures gemacht. Und wenn wir mal aufs Klo müssen, dann gehen wir Pipikacka machen (Titikakasee).

Mit dem Zug ging es schließlich 3 Stunden wieder zurück in Richtung Cuzco, nachdem heute ein absoluter Traum in Erfüllung gegangen ist.