Nach einem leckeren Frühstück ging es heute morgen mit dem Bus vier Stunden nach Oruro, dem Ort in Südamerika, in dem neben Rio der größte Karneval gefeiert wird. Jedes Jahr pilgern 3 Mio. Leute hierher, wobei es eigentlich nur 250.000 Einwohner hat. Der Ort hat früher von Silber und Zinnminen profitiert, heute ist davon nicht mehr viel zu merken. Da Sonntag war, war der Ort wie ausgestorben.
Wir sind nach einem Mittagessen in einem kleinen Restaurant zu einer der Minen gelaufen, wobei uns der Restaurantbesitzer geführt hat. Er hat 35 Jahre in Spanien gelebt, ist aber vor 6 Monaten wegen der Krise zurück gekehrt und hat hier in dem leerstehenden Haus seiner Eltern ein kleines Restaurant aufgemacht.
Nach der Mine sind wir zurück zu dem Restaurant und haben uns zum Bahnhof bringen lassen, von wo aus wir gerade für 7 Stunden im Zug sitzen, um zum größten Salzsee zu kommen, die wir morgen besuchen werden. Der Zug ist eigentlich recht komfortabel, zumindest was den Platz angeht. In der Realität schaukelt er unglaublich durch die Gegend. Nachts um 2.30 Uhr sind wir in Uyuni angekommen. 3 Jeeps haben uns ins Hotel gebracht, wo wir nur noch fertig ins Bett geplumpst sind.
