2013 Südamerika · Bolivien

Salar de Uyuni

Nachdem wir ja erst mitten in der Nacht angekommen sind, wurden wir heute gegen 11 Uhr von drei Jeeps abgeholt.P1090557_1280 Zuerst haben uns die Fahrer zu einem Eisenbahnfriedhof in der Nähe von Uyuni gebracht. Hier stehen lauter alte Dampfloks und Anhänger rum. Man kann überall raufklettern und es kommt einem riesigen Spielplatz gleich. Nach einem Fotostopp ging es weiter in Richtung des Salzsees. Zuerst haben wir uns in einem kleinen Dorf angeschaut, wie die Anwohner das Salz verarbeiten. Sie schichten kleine Pyramiden auf, so dass das Wasser ablaufen kann. Wenn es trocken ist, holen sie es nach Hause, trocken es über Öfen noch weiter und mischen es anschließend mit Jod, um es dann in kleine Tütchen zu verpacken und zu verkaufen.

P1090732A_1280Weiter ging es zum Salzsee direkt. Man kann ihn mit Autos befahren. Er ist an manchen Stellen recht tief, die Salzschicht reicht jedoch aus, um es befahrbar zu machen. Wir sind 40 Minuten lang über den See zu einer Insel gefahren. Man fühlt sich fast wie im Skiurlaub da das Salz so unglaublich weiß ist. Bei der Insel angekommen, haben unsere Fahrer ein leckeres Mittagessen zubereitet. P1090682_1280Danach haben wir mit unserem lang geplanten Fotoshooting angefangen. Da der See so unglaublich weite Ebenen hat, kann man tolle Bilder machen. Und da der Himmel auch einfach nur blau war, hätte es perfekter nicht sein können. Nach dem Shooting sind wir noch auf die Insel geklettert, da dort alles mit riesigen Kakteen bewachsen ist. Sie wachsen pro Jahr 1 cm und sind richtig groß. Von dort oben konnte man auch erst die Ausmaße des Sees richtig greifen.

Weiter ging es zum 1. Salzhotel des Sees, da in den 90er Jahren gebaut wurde, leider z. Zt. aber teilweise eingestürzt ist. Unsere Fahrer sind ein Stück weiter gefahren, wo sie für uns Stühle und Snacks mit zwei Flaschen Rotwein aufgebaut haben. Wir haben den super schönen Sonnenuntergang so genossen und sind anschließend zurück nach Uyuni gefahren. Sobald die Sonne weg war, war es eisig kalt. Es war ein super schöner entspannter Tag. Wir haben in einer Pizzeria noch eine Kleinigkeit gegessen und sind dann zu Fuß zurück ins Hotel. Kurz nachdem wir im Zimmer waren, rief Karol durch, dass es in Tupiza, unserem morgigen Ziel, einen Streik der Taxi- und Busfahrer gibt, so dass wir entweder wie geplant unser Tour machen können, aber von der Stadtgrenze ca. 30 Minuten zum Hotel laufen, aber keine Besichtigung mehr machen können oder wir 7 Stunden fahren, dafür von einer anderen Ecke in den Ort kommen und vorher die Besichtigungen noch machen können. Wir haben uns für die 2. Variante entschieden, keine Ahnung, ob es die richtige ist…