Heute morgen hatten wir nochmal die Möglichkeit auszuschlafen. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir mit einer Gondel auf den Hausberg von Salta gefahren, da man von dort einen schönen Blick auf die Stadt haben sollte. Das besondere an der Stadt ist, dass sie im Quadrat angelegt ist – für uns Europäer also nichts spannendes… Außerdem fallen nach den erdfarbenen Häusern auf unserer bisherigen Reise die verputzen und weiß gestrichenen Fassaden auf. Nach ca. einer Stunde sind wir wieder mit der Seilbahn abwärts gefahren, haben uns in einem Supermarkt noch ein paar Stärkungen geholt und sind ins Hotel, wo wir uns mittags getroffen haben.
Von dort sind wir zum Busbahnhof gebracht worden, wo unsere 24 stündige Abenteuerfahrt quer durch Argentinien gestartet ist. Der Bus kam relativ pünktlich und man muss schon sagen, dass er sich deutlich von deutschen Bussen unterscheidet. Er hatte zwei Etagen, wobei er nur drei Sitzplätze in einer Reihe hat. Entsprechend hat man Platz. Man kann die Rückenlehne fast komplett umlegen und kaum waren wir losgefahren, kam schon eine Bedienung vorbei und hat uns mit Getränken und einem warmen Essen verwöhnt, was bei dem Gewackel nochmal eine andere Voraussetzung als im Flugzeug ist. Damit hätten wir gar nicht gerechnet. Mal schauen, ob wir morgen früh immer noch so entspannt sind
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