Um unseren Reisebericht nochmal zu vervollständigen, hier noch die letzten Erlebnisse unserer Heimreise.
Morgens sind wir mit Frank und Katrin nochmal entlang der Copacabana nach Ipanema, dem zweitberühmtesten Strand in Rio gelaufen. Hier war es erstaunlich ruhig, da nicht eine 6spurige Straße am Strand entlang führt wie an der Copacabana. Im Meer war alles schwarz von den ganzen Surfern, die auf die perfekte Welle gewartet haben. Wir saßen eine Weile auf den Felsen und haben ihnen zugesehen bevor wir den Rückweg angetreten haben.![]()
Zurück im Hotel haben wir uns mit den anderen getroffen und sind zu unserem Abschlussessen aufgebrochen. Unser Reiseleiter hat uns in ein Restaurant geführt, wo es ein Buffet gab. Da wir aber ja eine lange Rückreise vor uns hatten, waren wir vorsichtig und haben nicht wirklich zugelangt. Anschließend sind wir noch ein bisschen durch die Tourigeschäfte geshoppt, bevor es zum Flughafen ging. Da Andi sein Stativ nicht mit in den Flieger nehmen durfte, musste ich kurzerhand meinen Rucksack ausräumen, damit wir es noch als Gepäck aufgeben konnten. Schließlich hätte er damit jemandem eins über den Schädel ziehen können, so wie bei den Flügen vorher auch
… Ich hatte über den Flug dann eine ganz schicke Tüte als Handgepäck
. Wir hatten uns den Flughafen von Rio de Janeiro recht groß mit vielen Geschäften vorgestellt, wurden aber eines besseren belehrt. Ich habe keine neue Tasche bekommen, aber einen Abschluss-Caipirinha gab es wenigstens. Für einen Nachtflug genau das Richtige!
10 Stunden später sind wir in Madrid gelandet, von wo es weitere 5 Stunden später weiter nach Frankfurt ging. Da wir dort unser Auto geparkt hatten, konnten wir ausnahmsweise mal nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern mit dem eigenen Auto durch den Stau auf der A5 heimfahren.
Abschließend müssen wir sagen, dass wir total froh sind, die Reise mit Viventura gemacht zu haben, dass wir eine tolle “Mama” in Form von Karol hatten und dass die Länder sehr sehenswert sind. Wer kein Spanisch oder Portugiesisch kann, sollte sich so etwas alleine nicht antun, denn Englisch hilft dort kaum weiter. Für uns war es insofern entspannend, als dass wir uns mal um nichts kümmern mussten. Dass man jede Nacht in einem anderen Hotel verbringt, sind wir von unseren anderen Urlauben gewohnt. Erstaunlich für die Länder fand ich, dass alle Minibusse immer bereits auf uns und wir nicht auf sie gewartet haben. Die Mentalität ist nämlich ansonsten nicht so Deutsch-pünktlich
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