2014 USA Südwesten · Utah

Bryce Canyon Nationalpark

Unglaublich, aber wir hatten heute einen ganzen Tag für den Nationalpark, den wir vor ein paar Jahren in ganz kurzer Zeit abgeklappert haben. Nachdem wir die letzten Tage ja immer extrem früh aufgestanden sind, wollten wir heute erst mal ausschlafen – das war der Plan. In der Realität hat ein netter Motorradfahrer um 8 Uhr seine Maschine direkt vor unserer Zimmertür warm laufen lassen – danke schön!!! P1150167So sind wir aufgestanden, haben gemütlich unser Standardfrühstück (Weißbrot mit Nutella und eins mit Erdbeermarmelade, O-Saft und Kaffee) genossen und sind dann in den Park. Vom Sunrise-Point sind wir am Rande des Canyons zum Sunset-Point gelaufen und von dort durch die “Wall-Street”, eP1150176inem steilen Abstieg durch enge hohe Wände in den “Queens-Garden” gelangt. Wir sind so durch die Hoodoos aus einer ganz anderen Perspektive gelaufen und haben uns auf die Reste unserer Pizza von gestern gefreut, als wir wieder am Auto angekommen waren. P1150219Danach sind wir den gesamten Scenic-Drive bis zum Ende des Parks gefahren, wo wir eine gemütliche Pause gemacht haben und lustige Erdhörnchen beobachtet haben. Von den Viechern würden wir am liebsten welche mit heim nehmen. Die kann man stundenlang in ihrer hektischen Betriebsamkeit beobachten.

Am späten Nachmittag haben wir uns auf den Rückweg gemacht und haben an den unterschiedlichen Aussichtspunkten gehalten. Am Sunset-Point haben wir uns den P1150277Sonnenuntergang angeschaut und sind dann ins Hotel zurück. Es war ein richtig gemütlicher Tag, den wir beide prompt mit einem Sonnenbrand beendet haben. Uns ist auch absolut positiv aufgefallen, dass der Park relativ leer war und sich nicht solche Menschenmassen durchgequält haben wie im Arches NP. Hier werden auch schon (wie am Grand Canyon) Busse eingesetzt, die aber die meiste Zeit leer durch die Gegend gefahren sind. Wahrscheinlich sieht es hier auch manchmal anders aus was die Massen betrifft.

Was auch extrem auffällt ist, dass die Leute die Parks anders erkunden als noch vor ein paar Jahren. Vor Jahren hat man hier viele dicke Leute in Flip-Flops gesehen, die sich an den Aussichtspunkten mal kurz aus dem Auto gequält haben. Mittlerweile sieht man fast nur noch sportliche Leute, die darauf aus sind zu wandern bzw. auch mit Fahrrädern durch die Parks zu radeln. Der sportliche Aspekt scheint deutlich in den Vordergrund geraten zu sein, was ja sehr positiv ist.