Heute morgen haben wir schön gefrühstückt – mit lauter selbst gemachten Sachen. Wäre aber auch schwierig, vom 200 km entfernten Keetmannshoop frische Brötchen her zu bringen… War super lecker und nicht so angespannt wie den morgen davor.
Um kurz nach 8 Uhr sind wir aufgebrochen zum Fish River Canyon, nach dem Grand Canyon dem 2. größten der Welt. Einen größeren Unterschied könnte es zwischen den beiden Canyons nicht geben – alleine vom Besucherandrang und der Infrastruktur im Park. Am Eingang musste man in einer Hütte den Eintritt zahlen, wurde darauf hingewiesen, dass es im Park keine funktionierenden Toiletten gibt und dann sind wir auf einer Schotterstraße in den Park gefahren.
Eigentlich dachten wir, dass es nur einen richtigen Aussichtspunkt gibt. In unserer Lodge hatten sie uns gestern aber eine Karte gegeben mit weiteren Aussichtspunkten und so sind wir nach der Karte gefahren. Ab einem gewissen Punkt war die Straße nur noch für 4×4 Autos zugelassen, da sind wir umgekehrt auf die offizielle Straße. Am meisten hat uns fasziniert, dass wir an den meisten Punkten vollkommen alleine waren und nicht zusammen mit tausenden anderen Menschen wie am Grand Canyon.
Außerdem waren wir über die Größe und die Schönheit überrascht, denn auch hier hat der Reiseführer gewarnt, dass man nicht enttäuscht sein solle, wenn man den Grand Canyon kenne. Vor allem die Weite und absolute Stille sind der Hammer. Praktischerweise hat heute auch das Wetter mitgespielt und dieser komisch diesige Himmel ist verschwunden. Andis Fotografenherz hat höher geschlagen!
Gegen Nachmittag sind wir ins Hotel zurück gekommen und haben es uns wieder am Pool im Schatten gemütlich gemacht. Andi war total platt, er hat anscheinend zu viel Sonne abbekommen. Die Temperaturunterschiede hier sind echt erstaunlich. Heute morgen war es eisig kalt, heute Nachmittag ist es wieder warm, aber nicht heiß.
Es lässt sich richtig gut aushalten. Den Sonnenuntergang haben wir heute auch von der Poolterrasse genossen – bei einem kühlen Savanna Light
. Abends gab es Buffet auf der Terrasse, unter dem tollen Sternenhimmel und die Angestellten haben afrikanische Lieder gesungen. Hier wollen wir bleiben…
