Was für eine Nacht! Sandra konnte überhaupt nicht schlafen, da ihre Nase so wehtat und ihr Magen weiter rumorte. Nichtsdestotrotz unternahm Andi in den frühen Morgenstunden eine vom Chef geführte Tour zu einer nahegelegenen großen Sanddüne, um von dort den Sonnenaufgang über den Bergen zu erleben und natürlich zu fotografieren. Geteilt wurde die Freude mit einem ebenfalls Fotografie begeisterten Reisenden, der schon ein paar Mal mit seiner Familie in Namibia unterwegs war und einige interessante Infos und Hinweise weitergab. Nachdem wir den Sonnenaufgang, die Düne und die Umgebung fotografiert hatten, ging es zum Frühstück zurück in die Lodge. Sandra wurde noch mit einem Tee, trockenem Brot und Elektrolyten in Pulverform versorgt
und wir machten uns weiter auf den Weg in den Norden, zum Namib-Naukluft-Park. Wir kamen durch wunderschöne Landschaftsabschnitte mit Bergen, Bäumen, Sanddünen und weiten Ebenen, in denen die typischen Tiere wie Oryxe und Springböcke umherstreiften. Nach ca. 270 km kamen wir ziemlich erschöpft an unserer neuen Unterkunft an, dem Desert Homestead Outpost. Er liegt in einem großen privaten Naturschutzgebiet, angrenzend zum Namib-Naukluft-Park. Wir bezogen unser Super-Luxus-“Zelt”, gelegen am Fuße eines Berges und Panoramablick auf die Umgebung – wow!
Sandra fiel direkt ins Bett und schlief sofort ein, da sie jetzt auch noch Fieber bekommen hat. Ein paar Stunden später ging es ihr schon wieder etwas besser. Immerhin wollen wir morgen das Sossusvlei-Gebiet besuchen, in der die berühmten roten Dünen liegen.
