2015 Afrika · Namibia

Der Etosha National Park

Nachdem wir heute morgen aufgestanden sind, ging unser erster Weg wieder an das Wasserloch des Camps, wo heute aber gähnende Leere war. Da dies auch in unserem Magen war, haben wir gefrühstückt und uns auf den Weg in den Park gemacht. Hier sind schon seit halb sieben die Autos in Richtung Tor gerollt, obwohl das erst um 7 Uhr öffnet. Da wir ja nun einen zusätzlichen Tag hier haben, haben wir beschlossen, den Weg in Richtung Westen zu erkunden. Dieser ist nicht so viel befahren und war bis vor einiger Zeit auch für die Allgemeinheit gesperrt. P1130185Unterwegs sollten einige Wasserlöcher sein, allerdings hat uns eine Herde Zebras die Straße strittig gemacht. Sie sind total gemütlich auf der Straße spazieren gegangen und haben die gesamte Breite genutzt. Wir sind als letztes Zebra und Mitglied der Herde hinterher gerollt… Einige Zeit später sind wir an einem Wasserloch angekommen und was wir hier gesehen haben, war der Hammer. P1130197Hunderte Tiere von allen möglichen Arten standen am Loch und in der Ebene. Wir standen Ewigkeiten und haben einfach nur beobachtet. Das selbe Bild haben wir einige km weiter bei einem weiteren Wasserloch gehabt. Alleine Zebras waren mehrere hundert an den beiden Löchern. Da die Gegend hier so flach und teilweise wenig bewachsen ist, sieht man die Tiere auch außerhalb der Wasserlöcher ganz gut. Die Giraffen sehen von weitem immer aus wie ein großer Kran Smiley. Gegen Nachmittag sind wir zurück ins Camp, haben eine kleine Pause gemacht und sind dann nochmal in die andere Richtung losgefahren. Leider hatten wir hier nicht ganz so viel Erfolg. P1040927Dafür war an dem Wasserloch beim Camp wieder Schauspiel pur angesagt – Giraffen, Zebras, Spitzmaulnashörner, ein Elefant und unzählige kleine Tiere haben uns bestens unterhalten. Zu guter Letzt sogar ein Löwe beim Fressen! Völlig erledigt von den vielen Eindrücken sind wir abends ins Bett gefallen. Morgen fahren wir gen Osten, wo wir außerhalb des Parks die nächsten zwei Übernachtungen haben.