2015 Afrika · Namibia

Durch den Etosha National Park bis zum Von-Lindequist-Gate in die Mushara Lodge

P1050224Nach der zweiten Nacht im staatlichen Camp sind wir heute morgen wieder recht früh in den Park aufgebrochen. Nachdem wir gestern in die westliche Richtung gefahren sind, ging es heute gen Osten, da wir da abends den Park verlassen mussten. Drei Tage komplett in einem Nationalpark waren wir auch noch nie, war aber echt gut. P1050428Auf den ersten km haben wir nicht ganz so viel Wild gesehen, ein paar Giraffen haben ihre Kran-Hälse in die Höhe gestreckt, diese Vielfalt an verschiedenen Tieren zusammen haben wir im Ostteil aber nicht mehr gesehen. Je mehr wir in Richtung Osten kamen, umso mehr einzelne Herden haben wir gesehen – Gnus, Zebras, Springböcke, Oryxe usw. Wir haben das nächste staatliche Camp “Halali” besucht. P1050313Dieses kam uns aber nicht so gut in Schuss vor wie Okaukuejo und so sind wir recht schnell weiter gefahren. Am Etosha-Lookout kommt man direkt an die Salzpfanne heran und kann auch direkt mal aussteigen. Mit uns kamen gerade zwei Ehepaare aus Holland bzw. Südafrika, denen wir gleich unsere Kamera in die Hand gedrückt haben, damit sie ein paar Hüpfaufnahmen von uns machen können. P1060018Sie haben plötzlich Spaß bekommen, so dass wir dann ihre Kamera hatten und die Senioren versucht haben, gemeinsam in die Luft zu springen. War echt lustig. Weiter gen Osten haben wir plötzlich mehrere Elefantenherden gesehen und die Artenvielfalt wurde wieder größer. An einem Wasserloch haben wir sogar unsere erste Hyäne gesehen, die gerade ihre Beute verspeist hat. Am späten Nachmittag haben wir den Park verlassen und sind völlig begeistert von den vielen verschiedenen Eindrücken. P1050434Wir waren vor drei Jahren ja im Krüger Nationalpark in Südafrika und haben dort schon viele Tiere gesehen. Durch das flache Land und den wenigen Bewuchs hier sieht man aber doch nochmal deutlich mehr. Außerdem darf man hier die absolute Trockenheit nicht unterschätzen, was die Tiere geradezu zu den wenigen Wasserlöchern treibt. P1050553In der Regenzeit ist dies bestimmt auch nochmal anders. Als wir den Park verlassen haben, wurde unser Auto und unsere Schuhe erst noch desinfiziert, damit keine Krankheiten ins äußere des Parks gelangen können. Kurz hinter dem Park sind wir in unserer nächsten Lodge angekommen – der Mushara Lodge – der absolute Traum!!! In Namibia übersteigt der Luxus der einen Lodge echt den der nächsten. Ich bin immer wieder begeistert, dass ich Sparbrötchen die Unterkünfte hier nicht selber gebucht habe, denn es ist einfach nur toll. Außerdem gibt es seit 3 Tagen endlich wieder eine stabile Internetverbindung – die Berichte warten schließlich darauf, hochgeladen zu werden Zwinkerndes Smiley. Mit einem tollen Dreigang-Abendessen und einem Glas Amarula haben wir den Tag ausklingen lassen. Die Namibier erwähnen bei jeder Gelegenheit, dass der Amarula zwar in Südafrika hergestellt wird, aber trinken tut man ihn hier Smiley.