2015 Afrika · Namibia

Im Onkonjima Nature Reserve

P1060911Die Milchstraßenaufnahmen von Andi gestern Abend sind super geworden. Nachdem wir gestern so viel Spaß hatten bei der Suche nach den Geparden und dem Leoparden mit unserem Guide Gideon, haben wir heute morgen gleich die nächste Tour mit ihm gemacht. Um 6 Uhr kam der Weckanruf, um 6.30 Uhr gab es einen Muffin mit einer Tasse Kaffee und um 6.45 Uhr sind wir gestartet, um heute einen weiteren Leoparden, Hyänen und Wildhunde zu finden. P1060925Gleich hinter unserem Camp ist der große Zaun, hinter dem die wilden Tiere sind und direkt an dem Zaun steht ein großer Termitenhügel – und darauf saß ein Gepard! Auf unserer Seite des Zauns standen Oryxe, welche er wohl gerne zum Frühstück verspeist hätte – leider war der Zaun dazwischen. Gideon hat uns zuerst mit dem Auto in den Park gefahren, wo es dann recht schnell zu Fuß weiter ging. Ein paar Meter weiter lag faul unter einem Strauch eine große Hyäne – und wir direkt davor. Irgendwie war es mir unheimlich, da ich die Tiere irgendwie nicht mag. Auch Andi, der sie eigentlich ganz cool findet, hat Abstand gehalten und war mit seiner Kamera zurückhaltend. Nachdem sich die Hyäne gestört gefühlt hat, ist sie abgehauen und wir sind zurück zum Auto gegangen und haben uns auf die Suche nach einem Leoparden gemacht. Da Leoparden gegenüber Geparden ein sehr kurzes Fell haben, halten sie sich mehr im Dickicht auf, während Geparden mit ihrem langen festen Fell meistens in der weiten Fläche zu finden sind. Gideon hat wieder sein Ortungsgerät rausgeholt und kurz darauf haben wir uns in einem versandeten Flussbett wiedergefunden. Wir sind dieses eine ganze Weile langgefahren und die Signale wurden immer stärker, wir haben aber keinen Leoparden entdecken können. Angeblich sind sie morgens aktiver und laut den Signalen hat er sich auch bewegt – aber leider nicht in unsere Richtung Trauriges Smiley. P1130343Da Gideon den Ehrgeiz hatte, den Leoparden zu finden, hat er das Flussbett mit dem Auto verlassen und ist ans “Ufer” gefahren – mitten in den Busch. Da dort kein Weg war, hat er die Strauchschere rausgeholt und wir haben uns eine Straße gebaut. Andi saß vorne neben ihm, hat ihm geholfen und diverse Äste und Stämme von Bäumen abgebrochen und irgendwann sind wir ein paar Meter voran gekommen. Alleine das war schon Abenteuer pur. P1070103Der Leopard musste laut Ortungsgerät ganz in der Nähe sein – und tatsächlich, plötzlich lag er total getarnt unter einem Baum. Alle im Auto wären an ihm vorbei gefahren, aber Gideon hat ihn entdeckt. Der Leopard hat uns erst einige Zeit beobachtet und ist dann aufgesprungen und direkt auf uns zugekommen. Solange man im Auto bleibt, erkennt er einen nicht als Mensch an, sobald man dieses aber verlassen würde, wäre man sein nächstes Fressen. P1130363Als wir uns irgendwann wieder getrennt haben und zurück gefahren sind, haben wir auch noch die vier im Park lebenden Windhunde an der Seite liegen sehen. Der Ausflug war echt der Hammer. Wir haben gemütlich in der Gruppe gefrühstückt und dann den restlichen Tag faul ausgespannt. Morgen geht es weiter nach Windhuk und dann noch für 2 Tage zu den Victoria-Fällen. Heute Abend haben wir uns noch einmal an die Milchstraße gewagt. Diesmal kurz nach Sonnenuntergang (Blaue Stunde) und mit Landschaft im Vordergrund. Also uns hat’s gefallen Smiley.P1070213