Heute morgen hatten wir schon ein paar Tränchen in den Augen, als wir unser tolles Quartier verlassen mussten. Wir haben mit einem der beiden Paare noch zusammen gefrühstückt und sind dann die 24 km in die Zivilisation bzw. auf die B1 zurück gefahren. An der Seite lag noch eine Giraffe und hat uns verabschiedet. Die ersten 150 km bin ich gefahren, es war zwar wieder die Raserstrecke, ging aber vom Verkehr. Ab Okahandja ist Andi weitergefahren und ab da war einfach nur eine lange Autoschlange auf der Straße. Die Stadt liegt ca. 60 km nördlich von Windhuk und die Straße zwischen den beiden Städten wird z. Zt. 4-spurig ausgebaut, was auch echt Sinn macht. So viel Verkehr haben wir in dem ganzen Urlaub nicht gehabt. Je näher wir nach Windhuk kamen, umso mehr war los und wir haben durch die Stadt, die uns vor drei Wochen noch wie eine Kleinstadt vorkam, echt lange gebraucht. Da wir damals an einem Samstag angekommen sind und heute Freitag ist, merkt man auch einen deutlichen Unterschied, vielleicht sind wir die Massen auch einfach nicht mehr gewohnt. Irgendwann konnten wir die Stadt hinter uns lassen, mussten durch eine letzte Verkehrskontrolle (insgesamt hatten wir vier Stück auf der Reise) und waren am Flughafen angekommen.
Nachdem wir das Auto nochmal voll getankt hatten und ohne Macken mit nunmehr genau 4.500 selbstgefahrenen Kilometern abgegeben haben, haben wir am Flughafen unseren nächsten Flug nach Victoria Falls eingecheckt. Die vielen Menschen haben uns total gestresst und so waren wir froh, als wir in unserer kleinen Maschine saßen und gestartet sind. Eine gute Stunde später haben wir schon wieder zur Landung angesetzt und sind in Simbabwe gelandet. Hier wird z. Zt. der Flughafen komplett neu gebaut, wir sind aber noch in einem kleinen Nebengebäude empfangen worden. Wieder einmal mussten wir Einreisepapiere ausfüllen und durften 90 USD zahlen, damit wir heute und morgen einreisen dürfen.
Am Flughafen stand schon ein Fahrer bereit, der uns in unser Hotel für die nächsten zwei Nächte gebracht hat, in die A Zambesi River Lodge. Als wir durch die Gegend gefahren sind, hat man auf einen Blick gesehen, dass hier alles deutlich grüner ist als in Namibia. Die Lodge liegt direkt am Fluss, wo die Ausflugsboote vorbei fahren. Wir waren irgendwie total platt, daher haben wir uns noch etwas zu Essen bestellt und sind ins Bett gefallen.
