2015 Afrika · Zimbabwe

Victoria Fälle in Zimbabwe

Heute morgen sind wir wieder recht früh aufgestanden, da uns um 7.30 Uhr ein Taxi zu den Victoria Fällen gebracht hat. Die Lodge von uns liegt ca. 5 km außerhalb, daher wäre laufen schlecht gewesen. Um kurz vor 8 Uhr waren wir am Eingang und sind zu den Fällen gelaufen. Wir haben von überall gehört, dass wir in der optimalen Jahreszeit hier sein sollen, da der Zambezi wenig Wasser führt und man die Fälle so wohl gut sehen kann.P1080221 Victoria Falls 16x9 1280x720 In der Regenzeit ist so viel Gischt da, dass man kaum etwas sehen kann und überall total nass wird. Wir hatten Regencapes dabei, die wir aber im Hotel gelassen haben. Wir haben uns gedacht, dass bei den Temperaturen eine Dusche vielleicht angenehmer ist, als unter so einer Plastikplane zu stecken. Tatsächlich konnten wir überall bis auf den Grund schauen und konnten uns aber auch vorstellen, was hier sonst los ist. Wir mussten uns schon anstrengen, dass wir überhaupt nass werden, haben aber super Aufnahmen machen können. Als wir hin kamen, waren wir fast alleine im Park, der Besucherandrang hat aber immer mehr zugenommen und so sind wir um 9.50 Uhr mit dem Hotelshuttle wieder zurück ins Hotel gefahren. Es waren schon wieder weit über 30 Grad, was uns echt zu schaffen macht. Der Shuttlebus hat auch die Mitarbeiter des Hotels mitgenommen. Egal,wo und wie man hier mit Einheimischen in Kontakt kommt – alle sind total nett und bitten einen, bald wieder zu kommen, denn sie wissen, dass ohne den Tourismus hier nichts geht. Wir haben ein zweites Frühstück zu uns genommen und sind an den Pool umgezogen, wo wir im Schatten die Zeit überbrückt haben, bis wir vom Bus zum Flughafen gebracht wurden. Dort haben wir eingecheckt und sind mit einer kurzen Zwischenlandung in Maun, Botswana zurück nach Windhuk geflogen. Dort hatten wir ca. 1,5 Stunden Aufenthalt, bevor es mit einem Nachtflug zurück nach Frankfurt ging. Die Flüge waren wirklich total super und wir sind am nächsten Tag im Deutschen Herbst gelandet. Mit der Bahn ging es zurück nach hause, wo uns der Alltag wieder in Empfang genommen hat.

Abschließend kann man zu Namibia sagen, dass es ein Land ist, wo durchaus noch Abenteuer erlebbar sind, das noch lange nicht vom Massentourismus überlaufen ist und wo man in absoluter Einöde totalen Luxus erleben kann. Da wir bewusst in der trockenen Jahreszeit da waren, um die Tiere an den Wasserlöchern zu erleben, wäre es durchaus interessant, das Land nach der Regenzeit noch einmal zu besuchen und bestimmt ganz andere Landschaften zu erleben.