2017 Myanmar

Ab nach Myanmar

Oh jeh, so wenig aufgeregt vor einem Urlaub waren wir selten. Uns beide hat seit Mittwoch eine fette Erkältung fest im Griff und wir waren die letzten Tage mehr mit uns als mit unserer Reise beschäftigt – was wir am Flughafen auch gleich feststellen mussten. Wir haben beide irgendwas in unsere Koffer gepackt und am Flughafen ist Andi schon eingefallen, dass er das Ladekabel für den Laptop daheim vergessen hat – und auf dem Laptop schreibe ich immer die Beiträge und Andi speichert die Bilder…  In Frankfurt am Flughafen gab es schon mal kein Ladekabel zu kaufen. Jetzt sitzen wir im A380 und hoffen, dass wir im Shopping Paradies Dubai so etwas bekommen. Ich tippe den Reisebericht gerade am Handy, das wird aber dauerhaft keinen Spaß machen…. Damen drücken…

Nach einem super ruhigen Flug mit dem A380 sind wir gut in Dubai gelandet. Hier gibt es am Flughafen auch eine Menge zu kaufen, nur leider nicht das, was wir brauchen.  Werde mich wohl ans Handy gewöhnen müssen. 

Nach einem Aufenthalt von ca 3 Stunden ging es weiter nach Rangun. Wir haben beide versucht, etwas zu schlafen- leider ohne Erfolg. Ziemlich geschafft sind wir dann planmäßig in Rangun gelandet, wo wir nach der Einreise von Nicolas, einem einheimischen Guide, empfangen wurden. Wir haben noch schnell Geld gewechselt und dann ging es durch den Sonntagnachmittag-Stau ins Hotel. Zuhause hatte ich mir schon angeschaut, was man nachmittags auf eigene Faust schon alles erkunden  kann, allerdings sind wir einfach nur tot ins Bett gefallen und haben den Nachmittag verpennt und versucht, unsere Erkältung zu kurieren.

Gegen 17 Uhr hat sich dann aber doch der Hunger gemeldet und wir haben uns im Sonnenuntergang in das asiatische Gewusel auf gemacht. Es war immer noch total warm und die Eindrücke 

faszinierend. Was extrem auffällt ist die ständige security. Sobald man in ein Gebäude will, wird das Gepäck und man selber überprüft.  Gibt einem einerseits ein sicheres Gefühl, auf der anderen Seite machen die das ja nicht ohne Grund. Ansonsten freuen wir uns morgen darauf, das Chaos ein bißchen zu ergründen. Zurück im Hotel haben wir den Rest der Reisegruppe kennen gelernt und sind dann nur noch tot ins Bett gefallen.