Juhu, der Tag ging heute gut los, denn ein Mitreisender hat zufällig fast den gleichen Laptop wie Andi mit und das Kabel passt!!! Was ein Zufall. Trotzdem schreibe ich heute über das Handy, da es heute abend spät werden wird.
Heute war erst mal ausschlafen angesagt, danach gab es ein fürstliches Frühstück. So ein Angebot haben wir selten gesehen. Um 11 Uhr haben wir uns in der Lobby getroffen und sind eine kurze Strecke mit dem Bus bis zu einem Markt gefahren. Malte, der Fotograf mit dem wir unterwegs sind, hat uns eine Tagesaufgabe gegeben: Farbe zu fotografieren. Und die gab es in den engen Gassen der Hallen in Hülle und Fülle.
Unsere Kameras sind heiß gelaufen. Wir haben uns treiben lassen und viele tolle Motive vor die Linse bekommen.
Hier ist alles total wuselig bei heftigen Temperaturen, woran die einheimischen deutlich besser gewöhnt sind als wir.
Nachdem wir genug hatten, sind wir in das neu renovierte Strand-Hotel und haben uns erfrischt. Mit dem Bus ging es dann nachmittags weiter zum Highlight in Yangon – der Shwedagon Pagode. Bevor man rein darf, wird geprüft, ob man richtig angezogen ist und die Knie und Schultern bedeckt sind. Seine Schuhe lässt man am Eingang zurück und barfuß weiter.
Die Pagode liegt am höchsten Punkt der Stadt und ist einer der 3 wichtigsten Glaubensorte des Landes. Sie ist komplett vergoldet und einfach nur riesig. Um die Pagode gibt es 8 Ecken für die 8 Wochentage: Montag, Dienstag, Mittwoch vormittag, Mittwoch nachmittag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.
Man geht zu der Ecke des Wochentages, an dem man geboren wurde und gibt pro Lebensjahr eine Tasse Wasser über eine Figur und eine weitere für die Zukunft. Ein Mönch liest den ganzen Tag Gebete und die Leute beten. Es herrscht eine total friedliche Stimmung. Wir waren bis nach dem Sonnenuntergang da und konnten beobachten, wie immer mehr Leute kamen, um Opfergaben abzuliefern.
Nachdem wir uns von der Pagode wieder getrennt haben, sind wir an den Stadtrand von Yangon gefahren, um bei dem Veranstalter Dr. Axel Bruns zu abend zu essen. Es gab original burmesisches Essen, was sehr lecker war. Zu später Stunde sind wir zurück ins Hotel. Morgen früh geht es ab zum Flughafen und weiter nach Bagan.
Gott sei dank geht es uns deutlich besser – nur an die Hitze müssen wir uns gewöhnen!!!










