Heute konnten wir mal ausschlafen und wurden erst um 6.30 Uhr vom Bus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Der Flieger hatte leider Verspätung und so mussten wir am Flughafen eine Zeit lang warten. Trotzdem war die Flugzeit sehr kurz, so dass wir gegen 9.30 Uhr schon in Heho gelandet sind. Man kann die Strecke wohl auch mit dem Bus fahren, allerdings geht es durch die Berge und würde viel Zeit in Anspruch nehmen.Im ersten Ort nach dem Flughafen war 5-Day-Market. Er routiert alle 5 Tage von Ort zu Ort. Wir haben gehalten und haben uns ins Gewühl gestürzt.

Es war total viel los und die Leute haben gefühlt für die nächsten Wochen eingekauft. Es gab viele frische Sachen, von Obst über Gemüse, Fleisch und Fisch.
Weiter ging es zu einem 134 Jahre alten Holzkloster, das auch von allen Touris besucht wird, die zum See wollen.
Der Inle See liegt auf 900 m Höhe mitten in den Bergen. Wir wurden mit unserem Gepäck auf drei kleine Boote verladen und auf einem Zufluss Richtung See gefahren. Es hat total gewackelt, hat aber bei dem tollen Wetter total Spaß gemacht. Bei Gegenverkehr ist die Gischt aufgespritzt, echt ein Erlebnis.
Unterwegs konnten wir aus der Ferne schon ein paar Besonderheiten von See erkennen: die Einbeinruderer und die schwimmenden Gärten. Nach ca. einer Stunde Fahrt übers Wasser sind wir am Hotel, das auf dem See liegt, angekommen. Ein echtes Paradies. Das Personal hat uns mit einem Ständchen begrüßt und wir haben unsere Wasserbungalows mit eigener Seeterrasse bezogen.
Hinter dem Zimmer sind massenhaft Störche und Reiher in den Bäumen und haben ihre Nester. Auf der Herfahrt hat mich der See etwas an den Titikakasee erinnert, allerdings ist hier viel mehr los und man hört ständig nur die Motoren der vorbei fahrenden Boote. Da der See teilweise sehr flach ist, gibt es hier nur diese schmalen langen Boote.
Wir haben eine Kleinigkeit gegessen und sind kurz nach vier mit den Booten zurück aufs Wasser, wo drei bestelle Einbeinruderer auf uns gewartet haben und Modell gespielt haben. Wenn wir früher solche Bilder gesehen haben, haben wir uns immer gefragt, wieviel Glück und Zeit man für so Bilder braucht- ziemlich naiv von uns!







