2017 Myanmar

Weiter nach Hpa An

Heute morgen mussten wir leider Annette verabschieden, da sie schon wieder nach Deutschland zurück muß. Wir anderen sind mit unseren sieben Sachen in einen Bus gestiegen, der uns heute nach Hpa An bringen soll. Dies liegt ca. 300 km nordwestlich von Yangon. Der Tag wird hauptsächlich drauf gehen, um Strecke zu machen. Was echt heftig ist, sind in den frühen Stunden die Temperaturen. Wir waren von den letzten Tagen Idealwetter mit ca. 28 Grad und kaum Luftfeuchtigkeit gewohnt. Hier ist es heiß und man fühlt sich schon morgens wie frisch geduscht. 

Kurz hinter Yangon sind wir auf die Autobahn gefahren, haben Maut gezahlt und rechts an der Autobahn vor einer kleinen Pagode angehalten. Der Busfahrer hat 2x gehupt und den Geist um Schutz für unsere Fahrt gebeten. Hier hat wohl jede Straße und jeder Baum seinen eigenen Geist. Je größer der Baum, umso größer der Geist. Schon ein bisschen crazy.

In machen Orten hört man laute Musik und Leute stehen an der Straße und sammeln von den Durchreisenden Geld für den Bau oder Sanierung ihrer Pagode. Eine Art Kirchensteuer gibt es hier nicht, daher sind alle auf die Spenden angewiesen. Und die Burmesen sind wohl sehr spendenbereit. Selbst manche Klöster kosten Eintritt, was hier gerne gezahlt wird. Kurz vor unserem Ziel haben wir zwei Klöster in Höhlen besucht, beide total unterschiedlich, aber total faszinierend. 

Bei dem ersten musste man hunderte Stufen hoch steigen, bevor man in eine recht große Höhle gekommen ist. 

Das Kloster liegt an einem recht hohen Felsen. Mittlerweile waren es ca 35 Grad und schwül ohne Ende und wir haben alle mit dem Wetter gekämpft. 
Anschließend  sind wir zur Kawgon cave gefahren. Hier ist die Höhle nicht ganz so groß gewesen, dafür war der Zugang faszinierend, da die gesamte Felswand voller Kunstwerke war.

In der Nähe ist eine Zementfabrik. Bei einer Sprengung vor ein paar Jahren sind die Hälfte der Kunstwerke wohl einfach runter gefallen. Wir haben uns nach dem Besuch alle nach einer schönen Dusche gesehnt, allerdings mussten wir den Sonnenuntergang natürlich noch richtig auskosten…