2017 Myanmar

Hpa An und Umgebung

Um den Sonnenaufgang vor der tollen Karstlandschaft hier zu sehen, sind wir um 6 Uhr mit dem Bus zu dem Kloster hyauk ka lat gefahren, das vor einem Berg und See liegt. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit war es ziemlich neblig, was sich auf den Bildern aber wieder toll gemacht hat. 

Das Kloster liegt auf einer kleinen Insel, zu der man über einen Steg gelangt. Die Mönche waren gerade mit ihrer Morgenwäsche beschäftigt. Wir sind dazu gekommen, wie sie sich gegenseitig die Haare rasiert haben. 

Ich finde es echt erstaunlich, dass sich die Mönche überhaupt nicht daran stören, wenn man als Tourist mit seiner Kamera in ihr Leben platzt und einfach losknipst. Sie laufen selber mit Handys durch die Gegend und machen ständig Bilder voneinander. Man konnte auf den Felsen steigen und hat von einem Mönch ein gelbes Bändchen um das Handgelenk und eine Karte mit einem Buddha drauf bekommen. Dabei hat er vor sich hin gebrabbelt. Malte hat seine Drohne um das Kloster fliegen lassen und alle Mönche haben ihm erstaunt zugeschaut.

Als wir an der Saddan Höhle angekommen sind, waren wir absolut fasziniert. Im Eingangsbereich waren viele Buddhas, nachdem wir die große offene Höhle ohne Schuhe durchquert haben, durften wir sie wieder anziehen und sind weiter in den Berg gelaufen. 

 
Eine Brücke war eingestürzt und so mussten wir eine steile Treppe runter steigen. Als wir nach einiger Zeit am Ende der Höhle angekommen sind, sind wir im Paradies gelandet.

Ein kleiner See mitten im Grünen hat uns empfangen. Kleine Boote lagen auf dem See und wir sind mit den Booten durch eine Höhle und anschließend mitten durch Reisfelder zurück zum Bus gefahren worden. Es war heiß ohne Ende, aber wunderschön. Man konnte wohl lange Zeit nicht mit dem Bus zum Eingang der Höhle kommen, da der Regen die Straße und eine Brücke zerstört hat.  Die Brücke ist aber letzten Mai wieder eröffnet worden, so dass wir echt Glück hatten!
Weiter ging es in ein kleines Dorf, wo wir am Strassenrand in einem Lokal sehr lecker Mittag gegessen haben. Es gab gebratene Nudeln mit frischem Gemüse und wir konnten zusehen, wie das Essen zubereitet wurde. Eine aus unserer Gruppe musste mal auf das Klo und da sass eine fette Kröte drin😀. Total ursprünglich halt.

Hier in der Nähe gibt es ein Feld, auf dem gerade 1000 Buddha Statuen gebaut werden. Viele stehen schon und da haben wir unseren nächsten Halt gemacht. 

Zum Ende des Tages wollten wir noch ein typisches Dorf besuchen und sind von der Hauptstraße in eine Nebenstraße abgebogen. Wir haben Frauen beim Reis pflanzen zugeschaut und auf ein paar Höfe geschaut. Völlig platt sind wir zurück ins Hotel gefahren ab unter die Dusche.