2017 USA Ostküste

Acadia Nationalpark

Da für heute morgen wolkiges Wetter gemeldet war, haben wir etwas länger geschlafen.  Als wir dann den Blick aus dem Fenster geworfen haben, waren wir überrascht, dass die Sonne scheint.  Also haben wir uns fertig gemacht und sind in Richtung Nationalpark gefahren. Hier war die Hölle los.  Die Parkplätze waren bereits überfüllt, Menschenmassen haben sich an den ersten Spots gedrängelt. Wir hatten nicht wirklich Lust, uns  in das Gewühl zu stürzen, denn eigentlich suchen wir ja die Natur.  Je weiter wir gefahren sind umso ruhiger wurde es aber und wir haben doch ab und zu mal gehalten.  

Gegen Mittag haben wir in einem Restaurant gehalten. Heute ist der letzte Tag an der Küste und wir wollten unbedingt Hummer probieren. Die Gegend hier ist berühmt dafür und daher gehört es dazu. An allen möglichen Ecken sieht man die Hummertöpfe vor sich hin brodeln. Also haben wir uns eine Lobster-Roll bestellt und gekostet.  Andi hat es richtig gut geschmeckt, ich fand es okay.  

Wir sind den Rest des Tages über die Insel gefahren und haben versucht, die Natur ohne Massen von Menschen zu genießen, was aber nicht immer so geklappt hat.  Da wir in der Hauptsaison hier sind, wäre das auch unrealistisch… hoffentlich wird es die nächsten Tage in den White Mountains etwas besser, da die Fläche einfach größer ist und sich hoffentlich alles etwas besser verteilt. 

Am Bass Harbor Leuchtturm haben wir uns noch länger aufgehalten. Hier war nicht ganz so viel los, da es nur begrenzte Parkmöglichkeiten gibt und man konnte gemütlich auf den Felsen sitzen und aufs Meer hinaus schauen. 

Gegen Abend kamen lauter Nebelfelder vom Meer her gezogen. Heute hätten wir auf dem Cadillac Mountain nicht einen so tollen Sonnenuntergang wie gestern Abend gesehen – Glück gehabt!