2017 USA Ostküste

Durch die White Mountains nach Vermont

Heute früh ist es uns schwer gefallen, uns von dem tollen Hotel zu verabschieden.  Aber: wir mussten weiter. 

Wir sind erst parallel zur Autobahn wieder ein Stück nach  Norden gefahren. Auf der Straße war kaum was los und es war total entspannt.  Wir haben wieder eine überdachte Brücke gefunden und haben sie fotografiert.  

Irgendwann sind wir in den westlichen Teil der White Mountains abgebogen. Wir haben sofort gemerkt, dass die Bäume hier schon viel mehr Laub verloren haben und die Farben nicht mehr so strahlen wie die letzten Tage. Unser heutiges Ziel heißt Rutland und liegt in den Green Mountains.  So langsam geht unsere Reise zu Ende und wir müssen wieder gen Süden nach New York kommen. Irgendwie hatten wir uns so auf viele unterschiedliche Highlights konzentriert, dass wir nicht wirklich einen Plan für die letzten zwei Tage hatten. Also haben wir beschlossen, im Navi Autobahnen auszuschließen für die Route und uns abseits aller großen Routen leiten zu lassen und wir haben das Amerika gefunden, das wir teilweise vom Westen kennen. Wir sind Meilen über Meilen durchs Nichts gefahren – wobei das Nichts aus Wäldern, Flüssen und Seen bestand und wir uns zeitweise gefragt haben, ob es hier auch Menschen gibt.  

Vermont hat es sich wohl auf die Fahne geschrieben, viel Landwirtschaft zu betreiben und wir haben tatsächlich auf 60 Meilen nur Farmshops bzw kleine General Stores – quasi Tante Emma Läden – gefunden. Teilweise standen verfallene Häuser am Straßenrand, es wurde aber auch durchaus neu gebaut.  

Irgendwann sind wir in die nördlichen Ausläufer der Green Mountains gekommen und durch das dortige Skigebiet haben wir auch wieder zurück in die Zivilisation gefunden. Rutland selber ist eine Stadt, wo man wieder alles findet was man nicht sucht. Da sich das Wetter eingetrübt hat, sind wir noch ein bisschen shoppen gegangen.