Heute morgen haben wir versucht, das Chaos unserer Rückbank im Auto irgendwie wieder in unsere Koffer zu verstauen – inkl. der Dinge, die wir hier geshoppt haben. Wir waren froh, dass wir noch eine separate Tasche dabei hatten, die wir mit aufgeben konnten. Andi hat in der Arbeitswoche von seinem Chef einen tollen großen Rucksack geschenkt bekommen und ich nehme davon auch noch einen mit für seinen Kollegen in Deutschland. Die nehmen echt Platz weg. Aber dank der Business Economy, in der wir auch wieder zurück fliegen, könnten wir pro Nase sogar zwei Gepäckstücke aufgeben, also alles gut.
Wir haben seit Ankunft immer bewundert, dass wirklich jeder Rasen perfekt gemäht ist. In den drei Wochen haben wir auch gemerkt, womit das zusammen hängt. Hier läuft keiner hinter dem Mäher her, sondern jeder hat einen Aufsitzmäher, der an ein Kart erinnert und mit denen die Herren über ihre riesigen Grundstücke heizen. Vor allem enge Kurven fahren scheint viel Spaß zu machen😀.

Wir sind gemütlich gen Süden gefahren und haben irgendwann einen Schrecken bekommen, als wir auf die Uhr geschaut haben. Mit Blick auf das Navi haben wir ein bisschen Gas gegeben. Man hat deutlich gemerkt, dass wir wieder in den Grossraum New York kamen, denn der Verkehr hat deutlich zugenommen. Trotzdem sind wir pünktlich bei der Autorückgabe angekommen. Wir sind mit der Bahn zum Terminal und ab ging es nach Hause.
Fazit:
– der Indian Summer ist der Hammer. Farbe, wo man hin schaut. Uns hat er in den White Mountains aber noch besser gefallen als im Acadia Nationalpark. Die Jahreszeit ist auch schön wegen der vielen Kürbisse, die überall herum liegen und liebevoll zum Schmücken verwendet werden. Außerdem haben wir sehr cool geschmückte Häuser wegen dem bevorstehenden Halloween gesehen. Die Covered Bridges machen die Gegend außerdem zu etwas besonderem.
– die Ostküste ist definitiv voller mit Menschen als der Westen der USA. Es ist schwierig, hier die Weiten der Natur zu finden und nicht ständig anderen Leuten über den Weg zu laufen. Trotzdem findet man auch hier stille Ecken wenn man die großen Straßen verlässt.
– nachdem wir in Myanmar im Januar erstmalig dazu übergegangen sind, mehr Menschen als Landschaft zu fotografieren, hat sich das hier wieder geändert. Wahrscheinlich reizen Menschen, die anders aussehen als wir mehr als Fotomotiv.
