2019/2020 Neuseeland

Von Auckland gen Norden zu den Bay of Islands

Juhu, letzte Nacht haben wir beide das erste Mal richtig durchgeschlafen!!! Wir haben gefrühstückt, zusammengepackt und die Wohnung verlassen. Zu Fuß sind wir mit unserem ganzen Gepäck zur AVIS-Vermietstation hier in der City. Dort haben wir den fettesten Mietwagen bekommen, den wir jemals hatten.

Wir haben unser Gepäck verladen und los ging es. Über die Harbour Bridge haben wir Auckland gen Norden verlassen. Heute war bedeutend mehr Verkehr als das, was wir gestern von dem Turm aus gesehen haben und innerhalb kurzer Zeit standen wir im ersten Stau in Neuseeland. Die Autobahn hatte eine fette Baustelle und wir eine nicht geplante Verzögerung. Je mehr wir gen Norden kamen, umso weniger wurde der Verkehr und wir haben an einem Lookout gehalten und einen Hotdog an einem Foodtruck gegessen.

Die Landschaft erinnert schon voll an „Herr der Ringe“ – hügeliges Land voller Wälder – und nebenan Strände (okay, die spielen in den Filmen keine Rolle😉). Wir verstehen auch jetzt schon, warum hier der Farn überall auf Wappen ist.

Wir haben noch nie Bäume aus Farn gesehen, die mehrere Meter hoch sind. Am Straßenrand stehen hier massenhaft lila und weiße Blumen und es gibt riesige blühende Hecken aus Hortensien. Wunderschön! Nach der Pause haben wir unser erstes Ziel angesteuert: die Waipu Caves. Man parkt an einem Parkplatz und läuft einen kurzen Weg über eine Wiese und steht dann schon vor dem Höhleneingang.

Ein steiler glitschiger Weg führt in den Berg hinein und man muss über oder barfuß durch einen Wasserlauf, um tiefer in die Höhle zu kommen. Ohne Taschenlampe geht hier nichts. Man sieht direkt am Eingang schon Stalaktiten. Wir sind tiefer in die Höhle geklettert und haben unseren Augen nicht getraut: an der Decke hingen tausende von Glühwürmchen.

Am besten konnte man sie sehen, wenn die Lichter aus waren. Man hat sich wie in einer tiefen schwarzen Nacht unter einem Sternenhimmel gefühlt – nur, dass es hier von der Decke getropft hat. Ob das die Würmchen oder einfach nur Wasser war, sei dahin gestellt… An einer Stelle ging es nur weiter, wenn man durch tieferes Wasser gewatet wäre, daher sind wir umgekehrt. Uns ist in den letzten Tagen schon aufgefallen, wie entspannt hier alles ist. Beim Turm gestern gab es keine Taschenkontrollen, bei den Höhlen war nichts präpariert, z. B. mit irgendwelchen Treppen, es stand nicht mal ein Hinweisschild, dass es glitschig sein könnte… Hier ist einfach eine Dusche, dass man sich wieder sauber machen kann wenn man dreckig ist…

Weiter ging es nach Whangarei zu einem Wasserfall, der 26 m in die Tiefe fällt.

Ein schöner Weg ist außen rum gebaut und unten kann man in einem Pool baden, wenn man will…

Wir haben ein paar Aufnahmen gemacht und unser heutiges Ziel, Opua, angesteuert. Unterwegs haben wir noch eingekauft und sind dann an unserer neuen Unterkunft angekommen. Opua liegt in der Bay of Islands und von unserem Balkon haben wir einen traumhaften Blick auf das Wasser. Andi ist auf das Bett gefallen und hat kurz gepooft, ich habe etwas zu Essen gemacht, das wir dann auf der schönen Terrasse zu uns genommen haben.