2019/2020 Neuseeland

Gen Norden zum Cape Reinga

Leider mussten wir heute morgen unsere traumhafte Unterkunft in Opua verlassen. Wir haben das Auto wieder beladen und sind gen Norden gefahren. Stahlblauer Himmel hat uns begleitet. Das erste Ziel war der 90 Mile Beach, ein endloser Strand, an dem man bei Ebbe mit dem Auto fahren kann. Da gerade Flut war und wir mit unserem Mietwagen auch nicht hier fahren dürfen, sind wir zu Fuß an den Strand. Es waren kaum Menschen da und so haben wir die Drohne das erste Mal in die Luft geschickt, um einen Eindruck zu bekommen. Der Strand ist tatsächlich kürzer als die 90 Meilen (55 Meilen), aber absolut faszinierend und nach den wenigen Zufahrten fast menschenleer.Weiter ging es gen Norden, wo wir recht schnell auf der rechten Seite die strahlend weißen Dünen gefunden haben, die wir bei Google Maps schon gesehen haben. Leider sieht man sie nur aus der Ferne und kann nicht wirklich hin. Ca 20 km vor dem Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands, sieht man links die wahnsinnig hohen gelben Dünen, die das Ende des 90 Mile Beach anzeigen. Hier gibt es den nördlichen Ausgang vom Strand, der durch ein Flussbett führt. Wir sind zuerst gerade aus Richtung Cape Reinga und sind irgendwann auf einem Bergkamm gefahren, so dass an beiden Seiten das Meer zu sehen war. Von einem Parkplatz aus sind wir die letzten Meter zu Fuß zum Leuchtturm gelaufen.Es waren ziemlich viele Menschen da, da gerade ein Bus gekommen ist. Wir haben etwas gewartet, bis die Leute alle weg waren und dann war es wieder relativ ruhig. Die Sonne hat ohne Ende vom Himmel gestochen und es war ziemlich stürmisch, so dass wir unsere angefangene Wanderung relativ schnell wieder abgebrochen haben.Zurück am Auto waren wir beide relativ platt, wir sind aber trotzdem 20 km später noch mal rechts abgebogen zu den riesengroßen hellen Dünen. Hier kann man bis zu einem Parkplatz fahren, der noch fest geschottert ist und anschließend zu Fuß weiter. Eigentlich hatten wir nicht vor, weit in die Dünenlandschaft zu laufen, Andi hat es aber am Eingang gleich wieder gepackt und er musste unbedingt auf den Gipfel laufen. Von dort oben hatte er eine grandiose Aussicht.Ich bin zurück zum Parkplatz gelaufen und habe es mir im Schatten unter einem Baum gemütlich gemacht.Durch meine Kamera habe ich ihn beobachtet wie er auf die Dühne rauf und wieder runter ist. Unten angekommen, war er fertig und hat gestrahlt ohne Ende. 50 Minuten gen Süden in Pukenui haben wir unsere nächste Unterkunft bezogen. Wir haben nicht wirklich etwas Tolles erwartet, waren aber sehr positiv überrascht. Die Bilder im Internet sahen schlechter aus als die Realität und das Motel hatte eine traumhafte Lage am Meer.Wir haben uns gegenüber im takeaway etwas zu Essen geholt, was wir leider nicht geschafft haben und haben den anstrengenden Tag ausklingen lassen…