2019/2020 Neuseeland

Queenstown

Juhu, wir durften heute hier bleiben, haben im Hotel das Frühstücksbuffet genossen, unsere Sachen wieder mal sortiert und uns Zeit gelassen. Am frühen Mittag sind wir in die Stadt gefahren, haben einen günstigen Parkplatz gefunden und haben uns den ganzen Tag in der Stadt herum getrieben. An der schön angelegten Promenade gab es alleine schon richtig viel zu sehen. In Queenstown ist der Begriff Eco-Tourismus noch nicht wirklich angekommen. Hier zählt alles, was Spaß macht und wo Adrenalin ausgeschüttet wird.Speedboote, Jetskis, tauchende und fliegende Haibooteund vieles mehr konnte man vom Ufer aus beobachten.Alleine damit konnte man Stunden zubringen. Wir haben uns an den Strand gesetzt und einfach nur geguckt. Vom Himmel kommen Paraglider ohne Ende. Sie sind mit der Gondel auf den Berg gefahren. Dort oben ist ein eigenes Abenteuerparadies für sich. Wir sind ein bisschen durch die Fußgängerzone gebummelt, haben uns ein riesiges Eis geholt und es uns einfach gut gehen lassen.Um 16 Uhr sind wir mit dem historischen, dampfbetriebenen Schiff TSS Earnslaw auf den See hinaus gefahren.Wir haben den See einmal überquert und sind zu einer gegenüberliegenden Schaffarm gefahren.Dort sind viele Menschen ausgestiegen, um die Farm anzuschauen und im Restaurant zu essen. Wir sind direkt wieder zurück gefahren, da es uns nicht so interessiert hat. Die Sonne hat den ganzen Tag gebrannt (ich weiß, ein Luxusproblem) und so haben wir entschieden, dass wir morgen erst mit der Gondel auf den Berg fahren werden. Also sind wir zurück zum Auto und wollten ins Hotel. Wären aber um 18 Uhr ja nicht wir gewesen. Andi hat vorgeschlagen, nochmal kurz zu einer Stelle zu fahren, wo man gut in einen der Canyons gucken kann. Prompt kam auch ein Speedboot durch den Shotover Canyon durchgerast.Die Teile fahren nur cm am Felsen vorbei und haben fast keinen Tiefgang. Man hört die Mitfahrenden ständig nur schreien. Wir wollten eigentlich zurück, ich habe aber irgendein Schild gesehen, dass es auf einen Berg hoch geht. Also mal kurz gucken. Gelandet sind wir mitten in einem Skigebiet auf dem Berg Coronet, der 1187m hoch ist. Ein kleines Buschen ist vor uns hergefahren und wir sind ihm einfach mal gefolgt. Das Panorama wurde immer grandioser und wir konnten unseren Augen nicht trauen, dass man einfach mal so hier hoch kann.Der kleine Bus vor uns hat irgendwann gehalten und ausgestiegen sind 3 Paraglider mit ihren Rucksäcken. Sie sind von hier oben gestartet, während wir das Panorama genossen haben. Ansonsten waren wir komplett alleine. Die Gegend hier ist echt so schön!!! Andi hat Zeitrafferaufnahmen gemacht und irgendwann ist uns aufgefallen, dass wir außer Frühstück und dem Eis noch gar nichts gegessen hatten. Also gab es auf dem Heimweg noch eine Pizza und um 21 Uhr waren wir zurück.