2019 Nepal

Kathmandu

Nach einer kurzen Nacht im ersten Flieger sind wir im dicken Nebel von Abu Dhabi zwischen gelandet. Wir waren alle ziemlich platt, da wir nicht wirklich geschlafen haben und sind so gleich zum nächsten Gate gelaufen. Die Wartehalle sass fast ausschließlich mit Nepalesen voll. Wir haben vermutet, dass sie hier arbeiten und jetzt nach Hause zu ihren Familien nach Nepal fliegen.

Als es weiter ging, hatte die Sonne gegen den Nebel gewonnen und wir konnten den Neubau des Flughafens und die Formel 1 Strecke sehen.

Ca 4,5 Stunden später sind wir in Kathmandu gelandet. Das Flugzeug hatte noch nicht den Boden berührt, da sind schon alle Nepalesen aufgesprungen und haben die Gepäckfächer aufgerissen. Die Stewardessen sind bald irre geworden, da keiner auf sie gehört hat sitzen zu bleiben.

Die Einreise ging ganz schnell, da wir zuhause schon die erforderlichen Formulare ausgefüllt hatten. So haben wir an einem Schalter 25 USD pro Person gezahlt und aus dann zum Einreiseschalter. Nachdem wir die hinter uns hatten, haben wir unser Gepäck geholt. Das Gepäckband war der Hammer- anscheinend bringen die ganzen Männer vom Arbeiten Dinge mit, die es hier nicht gibt. Es lagen Fernseher, Elektrogeräte und alle möglichen anderen Dinge auf dem Band. Vor dem Gebäude hat schon jemand mit einem Schild mit unserem Namen gestanden und wir sind zu unserem Wagen für die nächsten zwei Wochen gebracht worden. Damit hatten wir gar nicht gerechnet, denn wir haben einen Kleinbus mit drei Sitzbänken, wo wir uns richtig breit machen können. Der Guide, der uns geholt hat, hat uns nur zum Hotel gebracht, morgen früh kommt unser Guide für die nächsten beiden Wochen in unser Hotel und holt uns zum ersten Programmpunkt.

Die Fahrt durch die Straßen Kathmandus waren der faszinierend. Wir hätten alle kein Auto fahren wollen, so eng und schlecht waren die Straßen.

Irgendwann hat der Bus an einer Seitengasse gehalten und wir hatten unser Hotel erreicht. Die Hintergasse sah nicht gerade nach den Bildern im Internet aus, aber tatsächlich hat es sich hinter vielen Mauern versteckt.

Wir haben uns kurz frisch gemacht und haben zum offiziellen Ausgang das Hotel verlassen.

Wiedergefunden haben wir uns in einer Gasse mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants. Eine bunte Dachterrasse im 6. Stock eines Hauses hat unser Interesse geweckt und so sind wir durch ein sehr interessantes Treppenhaus hoch gestiefelt.

Oben haben wir die Aussicht genossen und im T-Shirt unsere Bestellung aufgegeben: eine fette Flasche Everest-Bier und Momos. Es war richtig schön entspannt!

Todmüde sind wir irgendwann ins Bett gefallen….