Nachdem es gestern Abend so geregnet hat, wollten wir über Nacht lieber nicht die Dachluken auflassen und so kam unser Ventilator erstmalig zum Einsatz. Er ist über den Betten angebracht und kann entweder Luft von außen nach innen oder von innen nach außen transportieren und das war echt super. So hat man bei geschlossenen Fenstern nachts nicht das Gefühl, zu ersticken. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es mit den Rädern nach Ystad.
Die Stadt ist vielen bekannt von den Wallender Filmen von Henning Mankell und in der Stadt denkt man echt, dass gleich irgendwo ein Film gedreht wird.
Die Häuser sind alle super gepflegt, in den Vorgärten gedeihen die Rosen und lustigerweise findet man richtig viele Fachwerkhäuser.
Total schön und gemütlich. Irgendwann sind wir zurück, haben die Räder verstaut und sind aufgebrochen zum 45 Minuten entfernten Stenshuvud Nationalpark. Wir haben einen schattigen Parkplatz gefunden und haben eine Scheibe Brot gegessen. Dann haben wir die Wanderschuhe angezogen und los ging es durch einen tollen Buchenwald.
Die Bäume hier waren echt alt und wir haben seit gestern überhaupt den ersten Wald erlebt.
Besonders ist er, da er direkt an der Ostsee liegt und es war trotz der hohen Temperaturen toll, hindurch zu laufen.
Von einem Aussichtspunkt hatte man einen tollen Blick über die Küste und als wir an diese gekommen sind, haben wir auch gerafft, dass die meisten Leute nicht zum Wandern kommen, sondern ihren Samstag am Sandstrand verbringen wollen.
Es war die Hölle los und ich habe mich schon etwas geärgert, keine Badesachen dabei zu haben. Zurück am Womo haben wir uns erstmal ausgeruht, da es echt warm war. Nach einem Eis sind wir wieder aufgebrochen, unseren heutigen Stellplatz zu finden. Der 1. war uns zu nah am Startort, der 2. sah bei Google maps schöner aus als in echt und der 3. war voll. Samstag nachmittag auch nicht wirklich ein Wunder. Ein Deutscher hat uns einen Tipp gegeben und so sind wir weiter nach Nogersund gefahren. Andi hat unterwegs angerufen und erfahren, dass noch zwei Plätze frei sind. Als wir hin kamen, wurden wir schon erwartet und haben mitten im Hafen wieder einen tollen Platz gefunden.
Nebenan war ein Restaurant und Andi hat endlich seine Fish and Chips bekommen.
Danach haben wir die Markise ausgefahren und es uns gemütlich gemacht. In Schweden sind echt sehr viele Wohnmobilisten unterwegs, viele sind aber tatsächlich Einheimische, die echt große Wagen fahren. Da gehört unserer echt vergleichsweise zu den Kleinwagen.










