2021 Schweden

Vaxholm und Uppsala

Heute früh ist die Meute, die vorgestern gemeinsam am Campingplatz angekommen ist, fast zeitgleich wieder aufgebrochen, aber alle mit anderen Zielen. Wir wollten uns die Stockholmer Schären noch etwas genauer anschauen und die Boote, die dorthin aus der Stadt aufgebrochen sind, waren uns deutlich zu voll. Also sind wir über diverse Brücken nach Vaxholm gefahren, haben dort einen Parkplatz gesucht und sind dann zu Fuß zum Hafen gelaufen.

Von hier fahren einige Autofähren auf weitere Inseln und es war die Hölle los. Anscheinend wollten viele Leute am Samstag vormittag zu ihren Wochenendhäusern auf den Inseln.

Wir sind etwas am Hafen entlang geschlendert, sind dann aber auch wieder aufgebrochen, da uns echt zu viel los war.

Unser nächstes Ziel war die Stadt Uppsala und ich glaube, dass alleine der Name uns schon angezogen hat und als am Stadteingang dann noch 4 gelbe Buchstaben IKEA angezeigt haben, haben wir den nächsten Punkt auf unserer To Do Liste abgehakt und sind shoppen gegangen.

Vor allem wollten wir ein anderes Besteck haben, denn das, was ich gekauft habe ließ sehr zu wünschen übrig. Die Messer konnten einer Scheibe Brot überhaupt nichts antun, geschweige denn einem Stück Käse oder Wurst. Und so haben wir auf dem riesigen Parkplatz geparkt und sind durch das noch riesigere IKEA gelaufen. Und tatsächlich gab es hier auch andere Sachen als bei uns. Wir sind in Sachen Besteck fündig geworden und haben noch etwas „Grünes“ mitgenommen.

Anschließend waren wir dann noch in einem Supermarkt einkaufen. Das machen wir auf unseren sonstigen Reisen auch immer sehr gerne, da es in anderen Ländern einfach immer total interessante andere Lebensmittel gibt. Wir haben diverse Sachen gekauft, die in den nächsten Tagen erstmal probiert werden. Da es schon 16.30 Uhr war, haben wir beschlossen, auf den einzigen Campingplatz in der Stadt zu fahren und als wir hin kamen, war eine große Wiese ohne Schatten mit vielen Wohnmobilen zu sehen. Ich habe Andi gesagt, er soll ein schattiges Plätzchen organisieren und prompt hat er genau das wieder hingekriegt. Wir sind an allen anderen vorbei an eine schöne schattige Ecke gefahren, wo außer uns nicht viele andere standen. Perfekt! Und so haben wir den Grill raus geholt und es uns gemütlich gemacht. Eigentlich wollten wir abends noch in die Stadt, hatten dann aber keine Lust mehr. Wir müssen hier morgen erst um 15 Uhr aus checken, haben also auch morgen früh noch Zeit. Also habe ich noch ein paar Minuten das Treiben am Wasser beobachtet.

Was wir übrigens in Schweden total interessant finden: wir haben noch nie so viele Leute Golf spielen gesehen. Auf den großen Plätzen sind richtig viele Leute unterwegs und noch mehr Leute sind auf Minigolfplätzen zu sehen. Während sie in Deutschland gefühlt verfallen, sind sie hier super gepflegt und echt richtig voll. Sehr bemerkenswert.