Letzte Nacht sind heftige Gewitter mit starkem Regen über uns gezogen, was echt heftig war… Es hat geblitzt und gedonnert und der Regen hat auf das Dach geprasselt. Heute morgen war ein kleiner See um unser Wohnmobil. Außerdem ist echt heftiger Sturm aufgekommen. Grillen und Chillen am Strand wäre heute nix. Wir sind weiter gen Süden aufgebrochen und von der Hauptstraße immer mal ans Meer abgebogen.
Aber selbst das Aussteigen war teilweise bei dem Wind zu heftig.
Und so haben wir einen kleinen Halt an einem Supermarkt gemacht. Die meisten Supermärkte sind hier riesig. Wir waren bisher bei „Coop“ und heute bei „Willys“. Auch hier sind die Schweden echt modern. Am Eingang hängen an einer Station lauter Scanner, die man an seinem Wagen befestigen kann. Alles, was die Leute in den Wagen tun, scannen sie vorher und am Ausgang wird dann nur das Gerät abgerechnet. Es gibt in jedem Markt nur noch ganz wenige Kassen, wo man auf herkömmliche Art zahlt und seine Ware aufs Band legt. Wir haben jedenfalls einen riesigen Pack Köttbullar gekauft und ins Eisfach gelegt für daheim. Es ist so cool. Man kann einfach alles kaufen und mitnehmen, ohne auf Gewicht im Koffer achten zu müssen.
Andi hat gehen mittag Hunger bekommen und wollte gerne Fish and Chips haben. Ich habe bei Google maps nen richtig coolen Stand gefunden und den haben wir angesteuert. An einem wunderschönen Strand direkt hinter einer Düne gelegen stand ein englischer roter Doppeldecker als Foodtruck umgebaut.
Und dort hat man richtig schön in Papier eingeschlagen sein Essen bekommen.
Allerdings hat der Sturm auch den Sand ordentlich auf einen geweht und wir haben nur noch gerieselt.
Nach dem Essen sind wir weitere Strände angefahren, es hat aber echt keinen Sinn gemacht, dort entlang zu laufen wegen des Sturms.
In Halmstad sind wir daher in die Stadt gefahren und haben uns am Fluss einen Platz gesucht, wo es etwas windgeschützter als direkt am Meer war, und vor allem sandfrei. Und dann haben wir erstmal sauber gemacht, denn es hat überall nur noch Sand rumgelegen. Anschließend bin ich nochmal in die Stadt gelaufen, Andi hat etwas gelesen.
Er hat aber in der Stadt auch nicht wirklich etwas verpasst. Es gab ein paar schöne Ecken und einige Geschäfte, bei denen ich mich unterstellen konnte, wenn der nächste Schutt vom Himmel kam.
Und dann hat es tatsächlich den restlichen Abend nur noch geregnet, aber egal!










