Strahlend blauer Himmel hat uns heute morgen wieder begrüßt. Bei einer Runde Bananenpancakes haben wir ein Eichhörnchen beobachtet, das futternd im Baum saß – total süß!

Wir haben die Räder ausgeladen und sind zur St. Nicolas Festung geradelt.

Über einen Steg kommt man bis zur Insel vor der Festung, diese ist selber aber nur vom Wasser aus zugänglich.

Von der Festung geht der St. Ante Kanal bis in den Hafen von Sibenik. Am Ufer entlang führt ein traumhaft schöner Wanderweg, der aber bis auf ein kurzes Stück auch mit dem Rad befahrbar ist.

Der Weg bietet tolle Blicke auf den doch gut befahrenen Kanal. Große Fähren wechseln sich mit riesigen Yachten und Jet Skis ab. Da heute Samstag ist, waren bestimmt auch einige Wochenendler unterwegs.

Am Ende des Kanals liegen zwei Aussichtspunkte, vor denen wir dann doch von Rad absteigen mussten, da es ordentlich bergauf ging.

Von oben wurden wir mit einer super Aussicht belohnt. Andi hat zum 2. Mal heute die Drohne rausgeholt und es hat sich echt gelohnt. Am Wasser entlang sind wir zurück zum Campingplatz geradelt, wo ein dickes Stück Kuchen und Kaffee auf uns gewartet haben. Unterwegs haben wir noch ein paar riesige Pusteblumen gesehen.

Ein echt toller Ausflug, die Gegend hier ist einfach wunderschön. Alleine schon die vielen vorgelagerten Inseln, man entdeckt ständig etwas Neues. Heute geht Gott sei Dank auch ein bißchen Wind, so dass es nicht ganz so warm ist. Gegen Abend haben wir mit den Rädern unsere unmittelbare Umgebung noch etwas erkundet. Rechts von uns ist eine Marina, zu der wir gestern gelaufen sind und von der wir enttäuscht waren, da sie doch etwas heruntergekommen ist. Zwischen uns und der Marina ist ein Hotel, das wohl nicht nochmal eröffnet wird, so alt und heruntergekommen wirkt es. Daher waren wir gestern von der Nachbarschaft etwas enttäuscht. Eben sind wir aber in die andere Richtung gefahren und waren echt baff. Wir kamen uns fast vor, wie in einer amerikanischen Retortenstadt. Eine breite Promenade geht entlang des Meeres und dahinter steht ein Luxushotel nach dem anderen. Am Strand sind überall Restaurants, die Promenade wird mit Musik beschallt. Einen riesigen Aquapark kann man von außen nur erahnen. Das einzig komische: wir waren fast alleine.

Wir dachten schon, am Campingplatz ist wenig los, aber hier waren gar keine Menschen mehr. Überall waren kleine Baustellen, in den Restaurants saßen ganz vereinzelt Leute. Wir sind einmal um den kompletten Komplex herum gefahren und von der anderen Seite waren die Eingänge der verschiedenen Hotels inkl. riesiger leerer Parkplätze. Ich glaube, die bereiten sich echt auf die Saison vor, die anscheinend noch nicht losgegangen ist. Der Ausflug hat sich echt mal gelohnt!

