2022 Balkan · Griechenland

Meteora oder „hör doch uff, ist das schön“

Heute früh hatten wir etwas mit der Stunde Zeitumstellung zu kämpfen, denn hier ist es schon eine Stunde später als noch gestern in Albanien. Als wir also aus den Federn gekrochen sind, waren irgendwie alle um uns herum schon am Wuseln und Aufbrechen. Wir sind hier direkt bei den Klöstern von Meteora und direkt hinter uns steigen die 400 m hohen Felsbrocken auf. Meteora bedeutet auch „in der Luft schwebend“ und das stimmt wirklich. Eigentlich sind es 24 Klöster, von denen aber nur noch 6 bewohnt sind. Die anderen sind teilweise verlassen, sehr schwer zugänglich oder einsturzgefährdet.

Wir haben die Räder heraus geholt und los ging es. Und es war noch grandioser, als wir es uns vorgestellt haben. Eine Straße hat in die Felsenwelt geführt und die Klöster sind nach und nach aufgetaucht.

Wir konnten uns an den verschiedenen Perspektiven überhaupt nicht satt sehen. Einmal habe ich eine Felswand gefilmt und erst hinterher gerafft, dass oben drauf ein riesiges Kloster steht. Es hat sich so perfekt an den Fels angepasst, dass ich es glatt übersehen habe.

Mit den Rädern war es richtig gut, da wir überall halten konnten und nicht immer nach einem Parkplatz Ausschau halten mussten.

Die Klöster besucht haben wir heute nicht, da wir falsch gekleidet waren, Knie und Schultern müssen bedeckt sein. Und so sind wir erstmal die komplette Panoramastrasse abgefahren. Es gab 2 große Klöster, vor denen große Busse gehalten haben und Kleinere.

Und ich glaube, wir werden morgen nochmal ein oder zwei von den Kleineren besuchen.

Am späten Nachmittag sind wir zurück gekehrt und haben uns erstmal etwas ausgeruht. Die Temperaturen sind hier deutlich angenehmer als die letzten Tage und wir werden morgen auf jeden Fall noch hier bleiben.