Gestern Abend haben wir mit einem anderen Pärchen noch ein paar Gläser Wein getrunken, was sehr nett war. Heute früh haben wir nochmal unsere fahrbaren Untersätze gegenseitig besichtigt. Dann sind wir aufgebrochen und weiter gen Norden gefahren.

An Dubrovnik vorbei ging es ein Stück, das wir auf der Hinfahrt nicht mitgenommen haben, da wir ja nach Mostar abgebogen sind.

Wir sind gefahren, so lange wir Lust hatten und haben uns unterwegs noch ein paar kleinere Campingplätze angeschaut, die gut bewertet waren. Allerdings waren sie schon sehr voll, was uns nicht zugesagt hat. Noch irgendwo rein quetschen wollten wir uns nicht. Außerdem waren die Strände vor den Plätzen richtig überfüllt – nichts für uns… Man kann aber feststellen, wie krass es sich in den letzten Wochen gefüllt hat. Im Mai war deutlich weniger los. Unsere Idee ist es eigentlich, jetzt schon gen Norden zu fahren und wenn wir ein Plätzchen finden, das uns gefällt, dort noch ein paar Tage zu bleiben. Und so sind wir dann doch auf einem Platz gelandet, der noch einen schönes Eckchen für uns frei hatte. Und als wir ans Meer kamen, haben wir den Mund nicht mehr zubekommen vor Freude.

Eine super lange saubere Küstenlinie, kaum Leute da, das türkiseste Wasser, das man sich vorstellen kann und dazu noch richtig kühl.

Da es über 30 Grad waren und wir aufgeheizt ohne Ende, haben wir die Badeklamotten angezogen und ab ins Meer. Und so toll war es noch nirgends auf der Reise.

Ich denke, wir haben das Plätzchen gefunden, wo wir ein paar Tage bleiben werden. Auch wenn es viel südlicher ist, als wir uns das gedacht haben. Aber was solls, wir sind ja flexibel…

Da wir ja gestern Montenegro verlassen haben, möchten wir auch hierzu noch ein Fazit schreiben, das ihr in einem Extra-Beitrag findet: Montenegro – Fazit 2022.
