2023 Benelux · Belgien

Bouillon und Dinant

Nach einer super ruhigen Nacht hat uns heute morgen wieder der strahlende Sonnenschein begrüßt. Wir haben daher beschlossen,  unsere Tour fort zu setzen und das schöne Wetter zu nutzen.  Unser erstes Ziel war das Städtchen Bouillon in Belgien.  Heute war deutlich weniger los und so haben wir direkt an der Straße einen Parkplatz gefunden.  Der Ort liegt wieder in einem engen Tal, durch das die Semois fließt.  Das Flüsschen macht hier eine Windung und in der Mitte oben drauf sitzt eine Burg,  was mal wieder wunderschön aussieht. 

Unterhalb der Burg führt ein Tunnel durch den Berg und auf der anderen Seite erwarten einen Wiesen und auch wieder das Flüsschen. 

Von hier aus führt ein Weg direkt hinauf zur Burg,  von wo aus man einen tollen Blick auf den Ort hatte. 

Über einen kleinen Pfad ging es für uns wieder zurück,  denn wir wollten nicht noch eine Burg von innen besichtigen. 

Unser nächstes Ziel hieß Dinant. Auf der Strecke ist uns die besondere Bauart der Häuser aufgefallen. Es gibt hauptsächlich richtige graue Steinhäuser, wodurch die Orte so ganz anders aussehen als bei uns. Wir sind vor vielen Jahren mal nachts durch Belgien gefahren und hatten in Erinnerung, dass alle Straßen in gelbes Licht getaucht sind. Und tatsächlich sind die größeren Straßen alle mit Lampen ausgestattet. Und mit Blick auf die Tankstellen waren wir auch froh, gestern in Luxemburg nochmal für 1,69 Euro Diesel getankt zu haben. Hier kostet es teilweise 2,04 Euro. Gut, dass wir sogar unseren 5 Liter Kanister gefüllt haben… Dann mussten wir natürlich nochmal einen belgischen Supermarkt überfallen und gucken, was es hier so gibt. Die belgischen Waffeln waren schnell entschieden, allerdings hat uns das 10 m lange Bierregal mit gefühlten 1000 unterschiedlichen Sorten überfordert. Und so haben die bunten Bildchen entschieden…

In Dinant angekommen, waren wir erstmal erstaunt, wie groß dieses ist. Wir sind einmal komplett durch gefahren, bis wir einen passenden Parkplatz gefunden haben, wieder einmal gratis. Dann sind wir am Ufer der Maas zurück gelaufen und waren echt begeistert von diesem tollen Ort.

Hoch über der Stadt trohnt auf einem Fels die Burg, darunter die Kirche und der Ort, einfach wunderschön.

Wir sind gemütlich durch den Ort geschlendert, haben noch etwas gegessen und sind dann zurück zum Camper.

Mittlerweile war es später Nachmittag und so haben wir einen 20 km entfernten Campingplatz angesteuert. Hier sind außer Dauercampern nur noch ein weiterer Camper, ansonsten ist nichts los. Davon abgesehen haben wir ganz schön viele tierische Nachbarn…

Und wie unglaublich ist es bitte, am 2. Oktober abends in kurzen Klamotten draußen sitzen zu können. Und wir sind in Belgien, nicht in Spanien…