Gestern Abend haben wir verzweifelt versucht, für die nächsten Tage am Meer einen Platz zu finden. Wir hätten nicht gedacht, dass dies zu einer Herausforderung werden könnte. Die erste Herausforderung bestand darin, einen Platz zu finden, wo man sich für ein paar Tage wohl fühlen kann. Gefühlt gibt es unzählige Plätze. Einige haben aber die Saison schon beendet und andere sind dafür umso voller. Am Wochenende sollen es nochmal über 20 Grad werden. Daher sind die Plätze von Samstag auf Sonntag sehr gut gebucht und online ist bei vielen Plätzen nichts zu kriegen. Wir haben beschlossen, den ersten Platz, den wir uns ausgeguckt haben, mal an zu fahren. Online konnten wir nichts mehr buchen. Und so haben wir in Brügge noch etwas eingekauft

und dann die Grenze nach Holland überquert. Hinter dem Deich haben wir den ersten Platz angefahren. Dieser ist riesig, hat 744 Standplätze und es waren noch ganze 7 Stück frei. Die Dame an der Rezeption meinte, es wäre alles voller deutscher Gäste, da dort Ferien sind. Damit hatten wir tatsächlich nicht gerechnet. Wenn aber auf so einem großen Platz nur noch 7 freie Parzellen sind, wäre es bei kleineren Plätzen nicht besser. Also haben wir uns die Plätze angeschaut. Auf dem Gelände gibt es 16 Plätze, auf denen Hunde verboten sind und 3 von den 7 Plätzen lagen hier. Wir haben uns trotzdem einen anderen Platz ausgeguckt und wollten dann mit dem Camper dorthin fahren. Kaum dort angekommen, ging von 3 Seiten heftigstes Gebelle los. Andi meinte, hier bleibe er nicht. Also zurück zur Rezeption und einen hundefreien Platz gewählt. Hier ist so viel Platz wie kaum woanders und wenn man die Massen von Hunden hier sieht fragt man sich zwangsläufig, was mit einem nicht stimmt… Hier sind nur Deutsche, kein anderes Nummernschild und kaum einer hat weniger als 2 Hunde dabei.

Am späten Nachmittag kam die Sonne raus und so sind wir an den Strand gegangen und haben entspannt etwas getrunken und den Tag ausklingen lassen.

