Nachdem heute Nacht ein krasses Unwetter herunter gekommen ist, schien heute morgen wieder die Sonne. Wir haben alles in Ruhe angehen lassen und sind am späten Vormittag in Richtung Bahnhof gelaufen. Wir wollten mit dem Zug in die 5 Dörfer, die an der Küste hier als Nationalpark gelten und weltberühmt sind. Und so standen am Bahnhof schon mehrere Busse, die Touristen her gebracht haben. Die Dörfer sind schwer zu erreichen, aber ein Tunnelsystem verbindet sie alle per Zug. Und so sind wir in einen sehr vollen Zug gestiegen und bis zum letzten der Dörfer durch gefahren. Genau am Bahnhof öffnet sich der Tunnel.

Wir haben festgestellt, dass Corona vorbei ist, denn die ganze Welt war unterwegs. Massenhaft Asiaten, Amerikaner und alles, was es sonst noch gibt. Massentourismus pur. Eigentlich überhaupt nicht unsere Welt, aber wo wir schon mal hier sind, haben wir uns in den Rummel begeben.

In Riomaggiore war in der Hauptstraße die Hölle los. Tatsächlich war man aber auch mal allein, wenn man die Hauptrouten verlassen hat.

Der Ort liegt wunderschön an den Klippen gelegen und die Bilder vom kleinen Hafen sind weltberühmt.

Unsere Kameras sind mal wieder heiß gelaufen und Andi hat sogar einen Platz gefunden, wo er die Drohne mal in die Luft schicken konnte.

Am frühen Nachmittag sind wir zurück zum Bahnhof. Eine Station weiter, in Manarola, sind wir wieder ausgestiegen.

Der Ort ist kleiner und daher war hier gefühlt noch mehr los.

Wir sind einen Rundweg gelaufen, haben ein leckeres Eis gegessen und sind dann zurück zum Bahnhof. Leider haben wir den Zug hier ganz knapp verpasst, so dass wir einige Zeit warten mussten. Der Himmel hatte sich etwas zugezogen und so haben wir beschlossen, dass es für heute reicht.
