Nachdem wir heute früh unsere Markise ausgefahren und gegen den Wind gesichert haben, mussten wir mal Wäsche waschen. Leider ist die einzig verfügbare Waschmaschine hier im Dauerbetrieb und so habe ich per Hand das Nötigste gewaschen. Der Vorteil war, dass bei dem Wind alles ratz fatz trocken war. Zwischendurch sind wir auf dem Felsvorsprung etwas auf Insektenjagd gegangen, da sie echt schön waren.

Am Nachmittag haben wir die Räder rausgeholt und sind die Küste gen Norden abgeradelt. Und es ist unglaublich, wie es hier aussieht.

Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Campingplätze gesehen. Die komplette Küste ist mit Eingangstoren und dahinter liegenden Plätzen zugepflastert. Und nicht wirklich alle schön, trotzdem sind Camper da. Die stehen teilweise direkt an der Hauptstraße und wieder einmal bemerkt, es ist noch keine Saison. Die Plätze wiederum haben alle direkten Strandzugang, an den man sonst auch echt schwierig kommt.

Aber diese Strände sind alle mit Liegen und Sonnenschirmen zugepflastert. Wir haben uns echt gefeiert, was für einen genialen Platz wir bekommen haben. Auf dem Rückweg haben wir noch etwas eingekauft und da ist uns wieder aufgefallen, dass hier echt alles in deutscher Hand ist. Während an der Westküste fast nur amerikanische und asiatische Touristen unterwegs waren, spricht hier alles Deutsch. Ziemlich krass.
