2024 Nordspanien

Über Ainsa in den Nationalpark Ordesa und Monte Perdido

Nach dem Frühstück sind wir heute morgen erst nochmal zu der coolen Burg hier in Benaberre gelaufen.  Man hatte einen tollen Blick auf das Umland.  Leider hatte die Burg geschlossen. 

Andi hat sie einmal mit der Drohne umrundet. 

Anschließend sind wir aufgebrochen.  Unser nächstes Ziel hieß Ainsa, ein Ort,  der noch wie im Mittelalter aussehen soll.  Ich habe wieder den guten alten Atlas raus geholt und nach der schönsten Strecke geschaut und los ging es. Man kann in Ainsa entweder unten im neuen Ort parken und in den alten Teil hoch laufen oder auf einem riesigen Parkplatz oben bei der Altstadt parken.  Das haben wir natürlich bevorzugt. 

Ainsa war früher die Hauptstadt des Königreichs Sobrarbe, das im 11. Jahrhundert in das Königreich Aragon eingegliedert wurde. Man kommt vom Parkplatz aus auf einen Marktplatz,  der von einigen Restaurants gesäumt ist.  Wir hatten Hunger und so sind wir direkt in eins gegangen und haben eine sehr leckere Pizza gegessen. 

Anschließend haben wir uns die kleinen engen Gassen angeschaut.  Und es war wie überall – bei den Restaurants waren Menschen und eine Straße weiter war keiner mehr.

Die Stadt liegt landschaftlich wunderschön  vor einem Bergmassiv. 

Am frühen Nachmittag ging es für uns weiter.  Noch eine gute Stunde sind wir zu unserem heutigen Tagesziel gefahren,  dem Nationalpark Ordesa und Monte Perdido. Der Park liegt in den spanischen Pyrenäen und ist der älteste hier in der Region. Leider hatte der erste Campingplatz,  den wir angefahren sind, noch geschlossen und so sind wir zu einem anderen,  der 2 km entfernt lag.  Der hatte auf und wir haben die Ansage bekommen,  uns einfach irgendwohin zu stellen.  Es wäre noch keine Saison,  daher würde man es mit den festen Plätzen noch nicht so eng sehen.  Also haben wir uns ein Plätzchen mit schönem Blick auf die Berge gesucht und die Campingmöbel raus geholt. 

Im Laufe des Nachmittags hat es sich dann doch noch gefüllt.  Es ist total krass,  wie das Publikum der Reisenden sich in der Woche geändert hat.  Am Meer waren fast nur  Deutsche,  die ihr Quartier für länger aufgebaut haben und es sich mit Hund und  einem Glas Wein den ganzen Tag vor ihren  Wohnwagen bequem gemacht haben.  Je mehr wir jetzt im Landesinneren sind,  begegnen wir fast nur noch Franzosen,  die super aktiv sind.  Sei es auf dem Rad oder beim Wandern. Da wir aber ja fast parallel zur französischen Grenze fahren,  ist es auch kein Wunder Deutsche gibt es hier kaum noch.