Es ist unglaublich, wie viele Leute mit Kanus heute früh auf dem Campingplatz waren und wie viel plötzlich in dem Tal los war. War haben dieses verlassen und uns kam eine Karawane an Autos entgegen. Alle wollen ihr Wochenende bei dem schönen Wetter im Nationalpark verbringen. Wir waren froh, dass wir gestern gewandert sind und heute das Chaos nicht miterleben müssen. Von unterwegs hatten wir nochmal eine traumhafte Aussicht auf die Bergwelt mit ihren schneebedeckten Spitzen.

Und dann sind wir in eine weite Ebene hinunter gerollt, in der Getreidefelder waren, so weit das Auge reicht. Zwischendurch immer die roten Mohnblumen – herrlich! Auf den Straßen hier war so gut wie nichts los und so sind wir gemütlich durch die sich ändernde Landschaft gerollt. In Huesca haben wir eine kleine Mittagspause gemacht und im Supermarkt Lebensmittel eingekauft. Einige Kilometer weiter hat sich die Landschaft wieder gravierend geändert und wir sind zu unserem heutigen Ziel gekommen, den Bardenas Reales.

Hierbei handelt es sich um eine bizarre Wüstenlandschaft, die wieder mal an die USA erinnert.

Wind und Wetter haben an dem Sandstein gearbeitet und die unterschiedlichsten Schichten freigelegt und Gebilde geformt..

Auf einem Rundkurs kann man auf einer Schotterpiste vom Besucherzentrum aus durch die Felsen fahren.

Natürlich waren wir nicht allein und so war das ganze eine ziemlich staubige Angelegenheit. Aber eine absolut lohnende. Von einer Aussichtsplattform haben wir noch einmal auf das Gebiet zurück geschaut.

Heute war wahrscheinlich auch der heißeste Tag unseres Urlaubs. Mit 31 Grad hat man deutlich gespürt, dass man in der Wüste ist. Direkt am dem Gebiet liegt der Ort Arguedas, wo es einen kostenlosen Stellplatz gibt. Dieser war allerdings proppevoll und so sind wir einen Ort weiter nach Valtierra. Hier wurde oberhalb des Ortes ein neuer Stellplatz geschaffen. Mit Klohäuschen, Frischwasser und Entsorgung. Und das ganze kostenlos. Und da sich der Platz noch nicht rumgesprochen hat, standen mit uns hier nur 4 Womos.
