2024 Nordspanien

Picos de Europa

Dick eingekuschelt in unsere Decken mit kalten Nasenspitzen hat uns der Wecker heute früh geweckt. Im Womo waren es noch 10 Grad und wir hatten gestern nicht daran gedacht,  die Heizung anzustellen.  Also haben wir sie angemacht und noch ein paar Minuten mit dem Aufstehen gewartet. 

Draußen war strahlender Sonnenschein und wir haben uns auf die Berge gefreut. Nach dem Frühstück sollte es in der Theorie weiter gehen.  In der Praxis hat sich Andi mit Kamera und Drohne nochmal richtig ausgetobt.

Das Wetter war herrlich und in so einer Gegend mit Postkartenmotiven ist man halt nicht alle Tage.

Wir wollten unbedingt noch näher an die Picos und so haben wir noch eine Tour durch die Berge gemacht,  die unglaublich schön war. 

Es gab tolle Aussichtspunkte und bis auf ein paar Wolken hatte man einen super Blick.  Und es war kaum etwas los,  was auch echt angenehm war. 

Und auch hier war das frische Grün und der blühende Ginster wieder überall. 

Eine der größeren Hauptstraßen hat dann wieder in Richtung Meer geführt,  allerdings hat sie durch eine sehr enge Schlucht geführt,  in der sehr viele Baustellen waren.  Und so mussten wir ca.  alle 3 km  5 Minuten warten. 

Gegen 15 Uhr haben wir dann die Autobahn,  die entlang der Nordküste führt, erreicht und konnten Strecke machen.  In Spanien gelten ja auf den Autobahnen 120 km/h, was das Fahren im Womo wieder entspannt macht,  da niemand von hinten angeschossen kommt. Allerdings war heute schon mehr Verkehr,  als wir es bisher auf der Strecke hatten.  Kurz vor der Grenze zu Frankreich haben wir dann nochmal unsere Tanks gefüllt und uns kurz hinter der Grenze einen letzten Campingplatz am Meer gesucht,  bevor es dann morgen durch Frankreich in Richtung Deutschland geht. 

Den Sonnenuntergang haben wir an einer Beach Bar bei den ersten Aperol Spritz des Urlaubs genossen.