2024 Portugal

Viana do Castelo

Unser nächstes Ziel heißt Porto. Dort wollen wir uns in ein paar Tagen mit Freunden treffen.  Auch dort ist das Angebot mit Campingplätzen wieder eingeschränkt.  Da wir das genaue Datum wussten,  wann wir dort sind,  hatten wir von zuhause aus dort einen Platz reservieren wollen.  Leider waren die Daten schon voll und nichts mehr zu kriegen,  was wir heftig fanden.  Die einzige Alternative bestand aus einem kleinen privaten Platz,  bei dem man aber für 4 Nächte buchen musste.  Also haben wir das getan.  Da wir wissen,  dass wir dort heute bis 19 Uhr einen festen Platz haben,  haben wir uns Zeit gelassen. Und so sind wir der Küste entlang bis nach Viana do Castelo gefahren.  Hier gibt es eine Brücke,  die von Herrn Eifel gebaut wurde und direkt darunter einen großen Parkplatz. 

Diesen haben wir angesteuert und haben die Brücke bewundert, die 2stöckig gebaut ist.  Unten fahren die Züge,  oben die Autos.  Wir sind unter der Brücke durch am Ufer entlang gelaufen, bis wir an einer Statue gelandet sind, von der aus es in die tolle Altstadt ging. 

Wir waren wieder mal positiv überrascht,  wie schön die Ortskerne hier sind,  die meistens verkehrsberuhigt sind. Wenn man mit dem Womo durch die Ortschaften fährt,  wirken sie manchmal schäbig und dann schaut man eine Straße weiter und ist in tollen Ortskernen.

Oben am Berg hat man von allen möglichen Plätzen aus ein paar schöne Gebäude gesehen und wir haben beschlossen,  mit einer Zahnradbahn hoch zu fahren.  Wie es immer so passt, hat diese gerade für eine Stunde Mittagspause geschlossen.

Direkt daneben war ein Sushirestaurant und so haben wir lecker zu Mittag gegessen. Sogar ein Rotkäppchensushi gab es als Erinnerung an die Heimat zum Nachtisch. Eine Stunde später sind wir gut gesättigt wieder zu der Bahn und mit ihr bergauf gefahren. Pro Person zahlt man hin und zurück 3 Euro,  was ich echt fair finde.

Auf dem Monte de Santa Lucia war eine super schöne Kirche und total viele Menschen und wir sind mitten in eine Hochzeit geplatzt. Das Brautpaar kam gerade raus und alle haben gejubelt. Was ein Zufall.  Hätte die Bahn nicht geschlossen gehabt,  wäre uns das hier entgangen.

Wir haben die Aussicht von hier oben genossen und das Brautpaar und die Gäste beobachtet,  was echt entspannt war.

Natürlich haben wir die Kirche auch nochmal von innen angeschaut und waren positiv überrascht.

Mit der Bahn ging es wieder bergab und zurück zum Womo. Eigentlich wollten wir uns noch mehr heute anschauen,  haben aber beide beschlossen,  dass es für heute reicht und sind die letzten 80 km nach Porto zu dem Campingplatz gefahren.  Und standen das erste Mal in diesem Urlaub im Stau.  Hier ist wohl gerade Messe und die Metro hat wohl einige Baustellen,  so dass totales Verkehrschaos an einem Sonntag geherrscht hat.  Und was wohl auch die vollen Campingplätze erklärt. Wir sind gut angekommen und auch hier hing ein Schild,  dass die 11 Plätze ausgebucht sind.  Mit einem Glas Wein wurden wir begrüßt und haben uns direkt wohlgefühlt.