Heute früh haben wir am Campingplatz das schöne Wetter genossen. Gegen 14 Uhr haben wir uns ein Bolt-Taxi gerufen, das uns an den Jardim do Morro gebracht hat. Von dort hatten wir den Vorteil, dass wir schon an der oberen Etage der Brücke waren und die Stadt auch damit in einer ganz anderen Perspektive gesehen haben. Wir haben von dem Garten den Blick genossen, sind dann aber noch eine Etage höher auf den Miradouro da Serra do Pilar gelaufen.

Von hier hatte man einen super Blick auf die Brücke und die Stadt.

Dann sind wir auf die Brücke und haben es nicht glauben können. Wir haben vor einer Woche auf dem Campingplatz auf der Insel ein Pärchen kennen gelernt, das dann am ersten Platz in Portugal wieder neben uns stand und gestern auch in Porto angekommen waren, aber auf einem anderen Platz sind. Und wer ist uns mitten auf der Brücke begegnet? Die beiden! Die Wahrscheinlichkeit, sich zu begegnen, war beim letzten Treffen eigentlich schon ausgereizt. Aber langsam sollten wir Lotto spielen…
Wir haben die Brücke überquert und sind in die Altstadt von Porto eingetaucht, die echt ihren eigenen Charme hat. Leider ist die halbe Stadt aufgerissen, da an der Metro Bauarbeiten stattfinden. Wir haben uns als erstes den Bahnhof angeschaut, der echt faszinierend war. Er ist ein Sackbahnhof und die Züge kommen aus einem Tunnel eingefahren. Die Vorhalle ist toll gefliest und lohnt wirklich ein paar Blicke.

Weiter ging es kreuz und quer durch die Stadt und wir haben uns einfach treiben lassen.

In der Stadt stehen echt noch richtig alte abwrackte Häuser neben toll erhaltenen.

Durch das Stadtviertel Ribeira sind wir irgendwann wieder am Ufer des Douro gelandet und dann auf die andere Uferseite nach Gaia auf eine coole Dachterrasse, um den Sonnenuntergang zu schauen.

Dort haben wir uns dann mit unseren Freunden getroffen und den Abend in einem Restaurant ausklingen lassen. Mit dem Bolt ging es dann zurück, Heia machen.

