2024 Südfrankreich

Saint Tropez

Die knapp 10 Kilometer bis nach Saint Tropez haben wir heute mit den Rädern zurück gelegt. Wir haben die Zitadelle angesteuert und von dort oben hatte man eine super Aussicht auf die Stadt,  den Hafen und die unzähligen Boote. 

Zwei Regatten wurden gerade gestartet und wir konnten den Start von hier oben super beobachten. 

Nachdem wir uns die Zitadelle angeschaut haben,  konnten wir dann den Zieleinlauf einer anderen Bootsklasse mit verfolgen. 

Und da ging es teilweise ganz schön heftig zur Sache.  Die Segel haben im Wind geknattert und man hat sich nichts geschenkt.

Anschließend ging es bergab in das Örtchen,  das echt nicht groß ist.  Die Gassen sind verkehrsberuhigt und lauter kleine hübsche Geschäfte und Restaurants säumen diese. 

Irgendwie hat jeder schon mal von dem Ort gehört,  aber wahrscheinlich sind dieser Tage mehr Segler als Einwohner hier. In einer Bäckerei hat Andi ein bisschen Kuchen und einen Cappuccino geholt und auf einer Bank im Park haben wir es verzehrt.

Um uns herum haben einige ältere Herren ihre Boule Bahnen aufgebaut und angefangen zu spielen.  Dabei hat jeder seine eigene Kugel mitgebracht.  Manche hatten an Lederbändern Magnete,  damit sie sich beim Aufheben nicht bücken müssen. 

Durch die Gassen ging es dann zum Hafen,  der unglaublich voll war. Die riesigen Yachten,  die wir gestern gesehen haben,  lagen direkt am Hafenbecken. Die kleineren Boote kamen von den Regatten zurück und wurden von Beibooten wie Puzzelstücke am ihren Liegeplatz gebracht. 

Teilweise musste die Crew über 4 Boote klettern,  um an Land zu kommen.  An Land standen jeweils riesige Kisten,  in denen alles verstaut war, was nicht unbedingt an Bord sein muss, um Gewicht zu sparen.  Wir haben uns eine Zeit lang das Gewusel angeschaut, bevor wir am späten Nachmittag den Rückweg angetreten haben.