2025 Mexiko

Chichen Itza

Nachdem wir gestern beide heftige Kopfschmerzen hatten,  hat das Gewitter heute Nacht auch unseren Schädeln wieder Erleichterung verschafft. Als wir heute früh zum Frühstück gegangen sind,  haben uns angenehme Temperaturen und ein leichter Wind empfangen – herrlich.  Wir haben ein unglaublich gutes Frühstück bekommen mit frischem Obst,  riesigen Pencakes und leckerem Orangensaft.  Gegen 8 Uhr sind wir dann in Richtung Chichen Itza aufgebrochen.  Wir hatten von den vielen Leuten vor dem offiziellen Eingang gelesen,  die einen versuchen abzufangen um einem ihre eigenen Touren und Tickets aufzuquatschen. Als wir dann vor dem richtigen Parkplatz angekommen sind,  hat uns der Typ auch so empfangen.  Er meinte,  jetzt seien wir endlich vor der letzten offiziellen Stelle und hätten es geschafft.  Wir haben einen schattigen Platz gefunden und sind zum Eingang.  Auch hier mussten wir wieder 2x zahlen.  100 Pesos für die archäologische Stätte und 1 m daneben 548 Pesos für den Staat.  Dass sie es gemeinsam abrechnen und dann umbuchen – das wäre zu einfach! Chichen Itza gehört zu einem der nachernannten sieben Weltwundern und entsprechend viel ist hier los.  Es standen schon Unmengen an Bussen und die Scharen sind zur großen Pyramide geströmt.

Die Pyramide ist das Highlight und besteht aus insgesamt 365 Stufen. Von vier Seiten führen 91 Stufen hoch und eine große Stufe ist ganz oben. 

Früher durfte man auf die Pyramide hoch klettern. Wir finden es gut,  dass das bei dem heutigen Selfie-Wahn nicht mehr erlaubt ist.  Wir haben uns die verschiedenen imposanten Bauwerke angeschaut und sind über das Gelände gelaufen. 

Die Mexikaner haben hier wieder massenhaft Verkaufsstände aufgebaut,  sitzen dahinter,  schnitzen und bemalen Masken und verkaufen diese.  Bei der Unmenge der Stände fragt man sich schon,  wie viel so jemand am Tag verkauft bzw verdient. 

Ein langer Weg führt zu einer Cenote,  in der wir aber nicht hätten baden wollen,  da sie grün war. 

Am Jaguar Palast vorbei sind wir dann wieder zu dem Platz gekommen,  wo früher die Ballspiele stattgefunden haben. 

Das Gelände ist wirklich sehenswert,  auch wegen der vielen Bilder,  die in die Felsen gehauen wurden. 

Trotz allem erinnert das Gelände zwischen den Maya-Stätten fast eher an einen Jahrmarkt. 

Mittlerweile war es Mittag geworden und unser Magen hat sich gemeldet.  Wir haben uns am Ausgang in einem Restaurant etwas bestellt und waren froh,  nach den Stunden in der Sonne auch mal wieder sitzen zu können. 

Anschließend sind wir zurück zum Auto und haben uns auf eine längere Fahrt nach Uxmal begeben,  das wir uns morgen früh anschauen wollen.  Dabei sind wir durch dass Landesinnere der Yucatan Halbinsel gefahren und man muss sagen,  dass hier nicht der Weg das Ziel ist.  Man fährt über schnurgerade Straßen durch flaches Buschland und sieht nicht wirklich etwas. Einzig die Orte,  durch die man kommt,  sind sehenswert. 

Sie sind bunt,  wuselig und das Leben findet wie in so vielen Ländern draußen statt. Auf unserem Weg lag dann Merida, eine Stadt, die wir morgen besuchen.  Eine 3-spurige Straße hat durch die Stadt geführt,  wobei das mit den Spuren hier so eine Sache ist.  Denn eigentlich kann man auf allen Straßen nur erahnen,  wie viele Spuren da sein sollen,  denn die Markierungen gibt es schon lange nicht mehr. Südlich von Merida wurde es leer auf den Straßen und die Hoffnung,  dass der Abstecher nach Uxmal sich lohnt,  ist gewachsen.  Kurz vor Uxmal hat sich das Dickicht etwas gelüftet und man konnte Felder entlang der Straße entdecken. Uns sind LKWs voll beladen mit Limetten, Melonen und Orangen entgegen gekommen.  Und dann kamen wir nach Uxmal,  oder besser, ins Paradies. 

Direkt gegenüber der Archäologischen Ausgrabungsstätte liegt unser Hotel, the lodge at Uxmal.

Mehrere Gebäude umrahmen toll gelegene Pools. Angenehme Temperaturen haben uns empfangen und nach dem Einchecken gab es eine Pina Colada. Herrlich!

Da die Pyramiden für heute schon geschlossen haben,  sind wir nochmal ins Schokoladenmuseum und haben uns etwas Leckeres geholt. Den Abend haben wir gemütlich bei angenehmen Temperaturen auf unserer Terrasse verbracht.