2025 Mexiko

Mexiko 2025 Yucatán-Halbinsel

Juhuuuuuu! Es geht wieder los auf Fernreise. Dieses Mal haben wir uns Mexiko ausgesucht, genauer gesagt der Norden der Yucatán-Halbinsel. Es erwarten uns Strände, Palmen, kristallblaues Meer, mexikanische Lebensfreude, das typische Essen und natürlich die vielen Maya-Tempelruinen und Cenoten. Und das alles bei 30-40 Grad Celsius – puuuh 😅

Hier eine Grafik unserer geplanten Reiseroute. Ein Klick auf die Grafik öffnet einen externen Link der Karte auf Google My Maps mit allen Details:

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Wir können es kaum erwarten, dass es losgeht… unsere neuen super coolen Handgepäckkoffer „Superleggera“ in den Farben „Passione“ = Leidenschaft (rot) und „Messanotte“ = Mitternacht (blau) sind jedenfalls schon gepackt 😍

Sie werden vom italienischen Hersteller Bazza gefertigt, bestehen aus Bohnen(!), sind nahezu unzerstörbar und wiegen nur 1,4 kg – somit bleiben ganze 6,6 kg bis zur Handgepäck-Obergrenze von 8 kg! Wir werden mit den Koffern mal einen Härtetest starten😄.

Die letzten Tage haben wir ein bisschen die Luft angehalten aufgrund der Streiks,  aber wir haben Glück und sind gut zum Flughafen gekommen und unser Flieger geht auch. 

2025 Mexiko

Von Cancun nach Tulum

Nach einem recht ruhigen,  aber auch langen Flug sind wir gestern gegen 18 Uhr gelandet. Aus der Luft konnten wir uns schon einen Eindruck von dem flachen grünen Land machen.  Da wir ja nur Handgepäck dabei haben,  mussten wir nicht auf die Koffer warten und sind direkt zur Mietwagen-Station gegangen und haben unseren Wagen für die nächsten 11 Tage in Empfang genommen. Warme 30 Grad haben uns in unseren dicken Klamotten empfangen.

Eine SIM-Karte mussten wir uns nicht holen,  da wir dieses Mal den Service von Yesim nutzen wollen.  Bei dem Anbieter kann man für alle möglichen Länder Datentarife nutzen.  Für Mexiko gab es einen Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen für 30 Euro. Mit ein paar Gutscheincodes zahlen wir jetzt 20 Euro. Wie gut das Netz dann ist,  werden wir feststellen.  

Unsere Unterkünfte haben wir schon alle von  zuhause aus gebucht,  so dass wir direkt unser erstes Hotel in Cancun angesteuern konnten. Das Einchecken hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert und um 2.30 Uhr deutscher Zeit waren wir endlich im Zimmer.  Wir sind nur noch ins Bett gefallen.

Heute früh waren wir schon recht zeitig wach,  haben den Sonnenaufgang angeschaut und nach einem Frühstück sind wir zu unserer Tour aufgebrochen. 

Dabei galt es erst einmal ein paar Besorgungen zu machen, um an Bargeld und auch Sonnencreme zu kommen.  Wir wollen ein paar Cenoten besuchen und da sind nur ganz spezielle Sonnencremes erlaubt, die ökologisch abbaubar sind und die es hier extra zu kaufen gibt. Im Supermarkt waren wir gleich begeistert von dem riesigen Angebot an Obst und Gemüse,  das perfekt reif war und geduftet hat.   

Nach dem Einkauf sind wir auf die vorgelagerte Insel gefahren,  wegen der Cancun so berühmt ist.  Eine Lagune trennt die kilometerlange vorgelagerte Insel vom Festland und erstmal fährt man nur auf einer Straße,  von der aus man links nur riesige Hotels und rechts ab und an die Lagune sieht. 

Vom Strand sieht man nichts,  bis man zum Playa Delphines kommt und dort kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. 

Traumhaftes türkisfarbenes Meer liegt vor einem,  die Pelikane stürzen sich ins Meer für Futter und es ist einfach nur Karibik pur. Hier findet man auch das Cancun- Zeichen,  vor dem die Leute mal wieder Schlange standen für ein Foto.

Wir haben Cancun gen Süden verlassen und sind an Playa del Carmen vorbei gefahren.  Diese Touristenhochburg, die von amerikanischen Kreuzfahrttouristen geprägt sein soll,  haben wir bewusst ausgelassen. Unterwegs hatten wir Respekt für die vielen Menschen,  die bei der Hitze draußen gearbeitet haben und die Grünflächen gemäht oder auf den Baustellen fleißig waren.  Unser nächstes Ziel hieß Akkumal, ein kleiner Ort am Meer,  den wir uns für ein Mittagessen ausgeguckt haben. Als wir von der Schnellstraße abgefahren sind,  saßen am Straßenrand lauter Leute,  die einen darauf aufmerksam gemacht haben,  langsam zu fahren.  Der Grund sind die hier lebenden Schildkröten.  Wir haben zwar keine einzige gesehen,  aber es werden Unmengen von Touristen aus den naheliegenden Hotelanlagen und Kreuzfahrtschiffen hergebracht, um mit ihnen zu schwimmen. 

Wir hatten Hunger, hatten uns vorher schon an ein Restaurant am Strand navigieren lassen und sind im Urlaub pur herausgekommen.  Leckeres mexikanisches Essen mit Tamarindenlimonade direkt am Traumstrand  – Mexiko gefällt uns schon jetzt. 

Nach dem Essen sind wir noch etwas am Strand entlang gelaufen,  bevor wir weiter nach Tulum gefahren sind.

Hier bleiben wir zwei Nächte und haben eine Ferienwohnung gebucht, in der man es auch durchaus länger aushalten könnte.  Da wir total aufgeheizt waren,  sind wir zuerst in den Pool auf dem Dach der Anlage und haben uns etwas abgekühlt.  Und das hat sowas von gut getan!!!

Viele kritisieren an Tulum, dass es sich in den letzten Jahren sehr schnell sehr negativ entwickelt habe und nichts mehr mexikanisches an sich habe.  Tatsächlich stehen hier viele schicke neue Gebäude,  deren Innenhöfe sich allesamt als Instagram-Spots durchgehen.  Allerdings sind die Gebäude alle maximal 3 Stockwerke hoch,  so dass sie sich sehr gut in die Höhe der Bäume einbinden und keine riesigen Hochhäuser herum stehen. 

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Tulum

Die Sonne gestern hat uns beide ziemlich platt gemacht und so lagen wir recht früh im Bett und haben geschlafen.  Dafür waren wir heute morgen ohne Wecker auch recht früh wach,  was gar nicht schlimm war,  denn wir wollten um 8 Uhr bei den Maja-Ruinen am Meer sein – bevor die Touristenmassen in ihren Bussen auftauchen.  Außerdem wollten wir nicht in der Mittagshitze hier herum laufen. 

Und so waren wir die 2. an der Kasse und haben den Park betreten.  So richtig den Überblick mit den Eintrittsgeldern hatten wir irgendwie nicht.  Die ganze Region am Meer ist hier abgegrenzt durch einen Jaguar Park.  In dem Park muss man dann nochmal 100 Pesos zahlen,  um in den archäologischen Bereich zu kommen.  Und da das ja unser Ziel war,  haben wir nochmal gezahlt. 

Die Maya-Tempel liegen hier traumhaft direkt am Meer und man betritt sie durch eine dicke Mauer.

Vor einem breitet sich eine Ebene mit mehreren Tempeln aus.  Seit 1200 war Tulum hier von den Mayas besiedelt, etwas später war es eine der größten Städte auf der Yucatan Halbinsel, bis die Spanier kamen.

Aufgrund der Lage am Meer war die Stadt ein wichtiger Handelspunkt für die Maya. Heute kann man die Gebäude von außen und die grandiose Lage bestaunen. 

Die Bewohner bestehen heute aus Leguanen, die sich für das perfekte Foto in Szene setzen.

Wenn man aus dem Bereich der Tempel wieder heraus kommt,  versteht man erst das Konzept des Jaguar-Parks außen herum.  Kleine Elektrobusse stehen bereit,  um einen zu weiteren Sehenswürdigkeiten entlang der Küste zu bringen.  Wir haben etwas von einem Leuchtturm gelesen und eine nette Fahrerin hat uns dort abgesetzt. 

Von hier hatten wir wieder einen unglaublichen Blick über die Küste,  die aufgrund des Sturms ziemlich aufgewühlt war. 

Die Challenge besteht heute definitiv darin,  nicht unsere Kappen wegfliegen zu sehen und sie trotzdem gegen die Hitze und Sonne zu tragen.  Nicht,  dass ich mal wieder einen Sonnenstich bekomme… Nach einer kühlen Fanta ging es mit dem Bus weiter zum Playa Paradiso, wo wir uns eine Strandbar ausgeguckt hatten. 

Der Strand war wirklich ein Paradies,  allerdings wurde man durch den Wind auch ordentlich gesandet. Die Bedienungen haben gefühlt alle 10 Minuten die Tische und Stühle vom Sand befreit.  Es gab wieder lecker mexikanisches Essen mit perfekter Aussicht. 

Auch hier liegt am perfekten Strand wieder ganz viel Seegras herum,  das mit Schubkarren weg gebracht wird.  Wir haben mittlerweile die Sonne ganz schön gemerkt und sind mit einem der Shuttle zurück zum Eingang gefahren.  Und da haben wir gesehen,  wie gut es war,  heute schon so früh unterwegs gewesen zu sein.  Menschenschlangen standen an der Kasse,  haben auf die Busse gewartet und wollten alle noch bei der Hitze die Maya-Stätten besuchen.  Wir sind zurück zum Auto und sind auf dem Rückweg in unsere Unterkunft noch in einen großen Supermarkt gefahren.  Und hier war wieder eine andere,  tolle Welt.  Riesige Obstabteilungen, Regale voller verschiedener Chilis, Avocados in einer Größe,  die ich noch nie gesehen habe. 

Eine Ecke des Marktes bestand aus einer riesigen Bäckerei.  Die frischen Backwaren wurden in die Auslagen gebracht,  man hat sich ein Tablett genommen und hat sich aufgeladen,  was man wollte.  Dann ist man an eine Verpackstation, wo einem alles verpackt wurde.  Dabei konnte man im Hintergrund den Bäckern bei ihrer Arbeit zusehen.  Total irre.

Was uns in den letzten beiden Tagen extrem aufgefallen ist,  ist die Freundlichkeit der Mexikaner,  die an den Touristen arbeiten.  Egal ob in der Gastronomie oder heute die Busfahrer im Park.  Alle waren freundlich,  haben einen immer angesprochen, ob sie einem helfen können und keiner hat ein mürrisches Gesicht gemacht,  weil er keinen Bock hatte. 

Zurück im Zimmer haben wir erstmal geduscht und sprichwörtlich den Sand aus der letzten Ritze geholt. 

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Coba, Cenoten und Valladolid

Heute waren wir schon nicht mehr ganz so früh unterwegs.  Da aber heute auch der heißeste Tag werden soll,  wir aber in ein anderes Hotel in Valladolid umziehen und nicht zwischendurch im kühlen Zimmer mal Siesta machen können,  haben wir auch ein bisschen gebummelt. Unser erstes Ziel hieß heute Coba, wo wir uns die Ruinenstätte anschauen wollten.  Da das Gebiet hier nicht in der prallen Sonne am Meer,  sondern im Dschungel im Landesinneren liegt, haben wir auf den Schatten der Bäume gehofft. Auf dem Weg dorthin sind wir durch Orte gekommen,  wo die Leute am Straßenrand ihre selbst gebauten Möbel verkauft haben. Leider war zu so früher Stunde noch alles verlassen. Die Landstraßen haben leider wieder das typische Bild mit Müll am Straßenrand ohne Ende gezeigt. 

Wir sind in Coba angekommen und gegen 9 Uhr war der Parkplatz noch recht leer. Wir mussten hier das erste Mal eine extra Gebühr für unsere Kameras bezahlen.  Die Stadt wurde zwischen 600-900 erbaut und war bei der Ankunft der Spanier schon verlassen. Da sich das Gebiet über eine größere Fläche zieht,  hatten wir beschlossen,  uns am Eingang ein paar Fahrräder zu leihen. 

Aber am Eingang haben uns dann gleich die ersten Gebäude in ihren Bann gezogen und so mussten wir erstmal schauen.  Ein Gebäude hatte an der Mauer die Ringe für die Ballspiele, die man aus alten Filmen kennt.

Das Gelände war absolut faszinierend, diese riesigen Bauten mitten im Dschungel hatten was.  Nach einem ersten Eindruck haben wir uns dann doch ein paar Räder geliehen und sind über die Waldwege geradelt. 

Wir waren fast alleine und konnten so das gesamte Gelände anschauen.  Immer wieder sind kleine Siedlungen mit mehreren Gebäuden aufgetaucht.

Das Highlight hier im Park ist die 42 m hohe Pyramide Nohoch Mul, die ganz am Ende liegt.  Allerdings fanden wir eigentlich alles toll. 

Auf dem Rückweg hat dann doch die Sonne ganz schön gestochen und wir waren froh,  die Strecke nicht laufen zu müssen.  Uns kamen Scharen von Menschen entgegen und der morgendliche Eindruck,  dass hier nicht so viel los ist,  war dahin. Morgens standen massenhaft Räder zum Verleih bereit. Als wir unsere jetzt wieder zurück gegeben haben,  waren kaum noch welche da.

Da es mittlerweile über 35 Grad waren,  sind wir zu einer naheliegenden Cenote gefahren.  Die Yucatan Halbinsel hat unterirdisch riesige Wasserspeicher. Höhlen füllen sich mit glasklarem Wasser und man kann in vielen dieser Löcher baden. 

Wir waren total neugierig, haben unsere Badeklamotten angezogen, uns geduscht und sind eine steile Treppe in die Höhle hinab gestiegen. 

Auf dem Weg hinab konnte man auch eine Abkürzung nehmen und aus 10m oder 5m Höhe ins Wasser springen.  Wir sind bis unten hinab gestiegen und waren total fasziniert von diesem Ort. 

Glasklares Wasser hat einen empfangen,  von der Decke gingen Stalagtiten, ein paar Fledermäuse sind durch die Gegend geflattert und wir sind in kühlem Nass schwimmen gegangen.  Ein absolutes Erlebnis. 

In Mexiko gibt es über 1000 Cenoten, von denen die Familien leben. Wir haben jeder 100 Pesos Eintritt gezahlt,  etwas weniger als 5 Euro.  Nach einiger Zeit waren wir richtig schön abgekühlt und so sind wir wieder über die Erde und haben uns wieder umgezogen. 

Unser nächstes Ziel hieß Valladolid,  eine hübsche Stadt ca 50 km westlich. Die Stadt hat uns auf Anhieb gefallen,  denn sie hatte totalen Charme.  Bunte,  gepflegte Häuser,  einheimisches Gewusel, enge Straßen. 

Wir sind direkt zu unserem Hotel mitten in der Stadt gefahren und haben dort auf dem Parkplatz unseren Wagen abgestellt.  Obwohl wir zu früh waren,  konnten wir schon aufs Zimmer und so haben wir unser Zeug abgestellt und sind bei mittlerweile 38 Grad in die Stadt gelaufen.  In einem kühlen Restaurant haben wir zu Mittag gegessen und sind dann noch ein bisschen durch die Straßen geschlichen. 

Auf dem Platz vor der Kathedrale haben Leute getanzt und es gab viele Stände mit handgemachter Kunst.  Die Frauen haben direkt am Strand die traditionellen Blusen bestickt und Traumfänger geknotet. Alles direkt von hier,  nix aus China.

Am Himmel sind dicke Wolken aufgezogen und haben das Gewitter angekündigt,  das heute noch kommen soll.  Wir sind am Hotel vorbei nochmal zu einem großen Platz gelaufen, wo Bräute Fotoshootings gemacht haben und sind dann zurück in unser kühles Zimmer. Die Hitze macht uns ganz schön fertig…

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Chichen Itza

Nachdem wir gestern beide heftige Kopfschmerzen hatten,  hat das Gewitter heute Nacht auch unseren Schädeln wieder Erleichterung verschafft. Als wir heute früh zum Frühstück gegangen sind,  haben uns angenehme Temperaturen und ein leichter Wind empfangen – herrlich.  Wir haben ein unglaublich gutes Frühstück bekommen mit frischem Obst,  riesigen Pencakes und leckerem Orangensaft.  Gegen 8 Uhr sind wir dann in Richtung Chichen Itza aufgebrochen.  Wir hatten von den vielen Leuten vor dem offiziellen Eingang gelesen,  die einen versuchen abzufangen um einem ihre eigenen Touren und Tickets aufzuquatschen. Als wir dann vor dem richtigen Parkplatz angekommen sind,  hat uns der Typ auch so empfangen.  Er meinte,  jetzt seien wir endlich vor der letzten offiziellen Stelle und hätten es geschafft.  Wir haben einen schattigen Platz gefunden und sind zum Eingang.  Auch hier mussten wir wieder 2x zahlen.  100 Pesos für die archäologische Stätte und 1 m daneben 548 Pesos für den Staat.  Dass sie es gemeinsam abrechnen und dann umbuchen – das wäre zu einfach! Chichen Itza gehört zu einem der nachernannten sieben Weltwundern und entsprechend viel ist hier los.  Es standen schon Unmengen an Bussen und die Scharen sind zur großen Pyramide geströmt.

Die Pyramide ist das Highlight und besteht aus insgesamt 365 Stufen. Von vier Seiten führen 91 Stufen hoch und eine große Stufe ist ganz oben. 

Früher durfte man auf die Pyramide hoch klettern. Wir finden es gut,  dass das bei dem heutigen Selfie-Wahn nicht mehr erlaubt ist.  Wir haben uns die verschiedenen imposanten Bauwerke angeschaut und sind über das Gelände gelaufen. 

Die Mexikaner haben hier wieder massenhaft Verkaufsstände aufgebaut,  sitzen dahinter,  schnitzen und bemalen Masken und verkaufen diese.  Bei der Unmenge der Stände fragt man sich schon,  wie viel so jemand am Tag verkauft bzw verdient. 

Ein langer Weg führt zu einer Cenote,  in der wir aber nicht hätten baden wollen,  da sie grün war. 

Am Jaguar Palast vorbei sind wir dann wieder zu dem Platz gekommen,  wo früher die Ballspiele stattgefunden haben. 

Das Gelände ist wirklich sehenswert,  auch wegen der vielen Bilder,  die in die Felsen gehauen wurden. 

Trotz allem erinnert das Gelände zwischen den Maya-Stätten fast eher an einen Jahrmarkt. 

Mittlerweile war es Mittag geworden und unser Magen hat sich gemeldet.  Wir haben uns am Ausgang in einem Restaurant etwas bestellt und waren froh,  nach den Stunden in der Sonne auch mal wieder sitzen zu können. 

Anschließend sind wir zurück zum Auto und haben uns auf eine längere Fahrt nach Uxmal begeben,  das wir uns morgen früh anschauen wollen.  Dabei sind wir durch dass Landesinnere der Yucatan Halbinsel gefahren und man muss sagen,  dass hier nicht der Weg das Ziel ist.  Man fährt über schnurgerade Straßen durch flaches Buschland und sieht nicht wirklich etwas. Einzig die Orte,  durch die man kommt,  sind sehenswert. 

Sie sind bunt,  wuselig und das Leben findet wie in so vielen Ländern draußen statt. Auf unserem Weg lag dann Merida, eine Stadt, die wir morgen besuchen.  Eine 3-spurige Straße hat durch die Stadt geführt,  wobei das mit den Spuren hier so eine Sache ist.  Denn eigentlich kann man auf allen Straßen nur erahnen,  wie viele Spuren da sein sollen,  denn die Markierungen gibt es schon lange nicht mehr. Südlich von Merida wurde es leer auf den Straßen und die Hoffnung,  dass der Abstecher nach Uxmal sich lohnt,  ist gewachsen.  Kurz vor Uxmal hat sich das Dickicht etwas gelüftet und man konnte Felder entlang der Straße entdecken. Uns sind LKWs voll beladen mit Limetten, Melonen und Orangen entgegen gekommen.  Und dann kamen wir nach Uxmal,  oder besser, ins Paradies. 

Direkt gegenüber der Archäologischen Ausgrabungsstätte liegt unser Hotel, the lodge at Uxmal.

Mehrere Gebäude umrahmen toll gelegene Pools. Angenehme Temperaturen haben uns empfangen und nach dem Einchecken gab es eine Pina Colada. Herrlich!

Da die Pyramiden für heute schon geschlossen haben,  sind wir nochmal ins Schokoladenmuseum und haben uns etwas Leckeres geholt. Den Abend haben wir gemütlich bei angenehmen Temperaturen auf unserer Terrasse verbracht.