2025 Osteuropa · Deutschland

Abenteuer Allrad in Bad Kissingen

Heute früh haben wir in einer Bäckerei in Schweinfurt gefrühstückt und sind dann die restlichen 30 Minuten nach Bad Kissingen gefahren.  Je näher man den Parkplätzen gekommen ist,  umso mehr war man von Allrad-Campern mit allem möglichen Zubehör umgeben.  Von Anfahrhilfen, über Bleche und Kisten auf den Dächern war alles zu sehen.  Da sind wir in unserer „weißen Ware“ richtig aufgefallen. Wir wurden aufgrund  unserer Größe auf einen separaten Parkplatz geleitet,  wo schon andere Camper standen.  Mit dem Bus Shuttle ging es dann nochmal ca.  15 Minuten auf das Messegelände,  das echt außerhalb mitten im nichts liegt.  Und dann wurden wir von Expeditionsmobilen, eins größer als das andere,  beeindruckt. 

Was hier auf dem Gelände für Werte stehen,  ist nicht greifbar.  Wir haben uns nur gefragt,  wo man mit so riesigen Teilen fahren will.  Gefühlt wird hier ein Traum von einer freien Welt geträumt,  der in der Realität nicht mehr existiert.  Ein 4×4 Fahrzeug macht in manchen Gegenden echt sind und etwas mehr Bodenfreiheit haben wir uns das eine oder andere Mal auch schon gewünscht. Aber in den meisten Ländern Europas ist frei stehen verboten und sich mit so nem Teil auf den Campingplatz stellen??? Ist irgendwie drüber… Und wir glauben nicht,  dass viele von den Besuchern quer durch Afrika reisen, wo es Sinn machen würde.

Das Publikum war unglaublich international.  Man hat alle möglichen Sprachen gesprochen.  Auf dem Gelände war auch ein Parcours,  wo man mal testen konnte,  was so manche 4×4 drauf haben. Und das war schon beeindruckend.

Wir sind zurück zu unserem Womo und haben festgestellt,  dass dieses von der Größe momentan am besten zu uns passt. Die letzten Kilometer nach Hause haben wir auch noch gemeistert und kaum  daheim angekommen,  brauchte Andi ne Abkühlung und hat mal eben unser Womo und unsere eingestaubten Autos gewaschen, was ihm sichtlich Spaß gemacht hat. Und bei 5.523 km hat sich da einiges angesammelt…