2025 Seychellen

Ankunft auf Praslin

Der erste Flug war ruhig,  allerdings trotz Schlaftablette auch komplett schlaflos. Und so sind wir ziemlich gerädert in Abu Dhabi im dichten Morgennebel gelandet.  Durch die Sicherheitskontrollen ging es weiter zum nächsten Gate, wo der Flieger von Air Seychelles schon geboardet wurde.  Bis aber alle Passagiere von allen Zubringerflügen zusammen waren,  hat es dann doch noch gedauert, bis wir endlich abgehoben sind. 

Über das riesige Ferrarigebäude ging es über die unendlichen Wüsten des Oman gen Süden.  Nach einem Frühstück sind wir dann beide nochmal eingeschlafen und haben so zumindest etwas Schlaf bekommen.  Nach ca 4,5 Stunden sind vor uns im Meer die ersten kleinen Inseln der Seychellen aufgetaucht.

Türkisblaues Wasser und weiße Strände haben uns begrüßt. Auf Mahé gelandet ging alles ganz schnell.  Unsere Koffer haben schon vor uns den Flieger verlassen,  die Einreise ging zügig.  In der Ankunftshalle haben wir die vorgebuchte SIM Karte abgeholt,  uns mit Bargeld versorgt und dann ging es weiter zum Domestic Terminal. Alles gefühlt innerhalb von 200m Entfernung.  Erneut ging es durch die Sicherheitskontrollen und von einem Warteraum konnten wir zuschauen,  wie unsere Koffer in den nächsten Flieger verladen wurden. 

Ein netter Mann hat von uns vor dem Flieger ein Bild gemacht und wir sind beim Einsteigen ins Gespräch gekommen.  Und wie es der Zufall so will,  hat sich heraus gestellt,  dass er der Vermieter unserer Unterkunft für die nächsten 5 Tage ist.  Die Welt ist wirklich klein.  Er arbeitet in der Hotelbranche und wollte eine Unterkunft schaffen,  die einem Hotel ähnelt, aber den gemütlichen Charakter einer Ferienwohnung hat.  Die kleine Propellermaschine hat uns in 20 Minuten nach Praslin geflogen.  Da diese Maschine nicht so hoch geflogen ist,  konnte man richtig viel von den vielen kleinen Inseln erkennen. 

Auf dem kleinen Flughafen auf Praslin haben wir uns von unserem Vermieter verabschiedet,  unser Gepäck geholt und wurden dann schon von einem total netten Herren mit unserem Mietwagen empfangen.  Er hat uns auf super nette und lustige Art den Mietwagen übergeben und wir hatten beide das erste Mal in den vielen Jahren,  die wir Mietwagen übernehmen,  nicht das Gefühl,  dass er uns über den Tisch ziehen und uns etwas verkaufen will. 

Am Ende des Parkplatzes hat schon der Strand geleuchtet und wir haben uns in den Linksverkehr begeben.  Auf der Insel herrscht Tempo 40, die Straßen sind kurvig, bergig und eng und Andi hat uns super zu unserer Unterkunft gefahren. 

Dabei sind wir durch tiefsten Dschungel und an den tollsten Stränden vorbei gekommen. Unsere Vermieterin hat uns schon erwartet und uns mitgeteilt,  dass sie uns das Apartment mit der schönsten Aussicht gegeben hat.  Ob ihr Mann dafür verantwortlich war – man weiß es nicht.  Auf jeden Fall ist das Apartment ein Traum.  Schön eingerichtet mit tollem Blick aufs Meer und mit allem,  was man braucht. 

Und endlich konnten wir unsere kurzen Klamotten anziehen,  denn hier sind es an die 30 Grad und unsere Jeans definitiv zu warm. Anschließend sind wir gleich wieder los gezogen und haben einen kleinen Minimarkt um die Ecke überfallen und uns mit Getränken und Lebensmitteln eingedeckt. 

Bei einem Restaurant gab es dann noch ein leckeres Abendessen,  bevor es zurück zur Unterkunft ging und wir nur noch platt waren.  Vorher haben wir aber noch eine ganz besondere Bekanntschaft gemacht:

Und dem Strand direkt vor unserem Haus mussten wir natürlich auch noch einen Besuch abstatten